Amazing Discoveries | Lebendiges Wort entdecken https://www.amazing-discoveries.org News, Artikel, Medien-Shop und Web-TV zu den Bereichen Gesundheit, Familie, Zeitgeschehen, Bibel, Prophetie und Glauben im Alltag Mon, 23 Apr 2018 08:15:38 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.5 Facebook muss erstmals Löschung aufheben https://www.amazing-discoveries.org/news/facebook-muss-erstmals-loeschung-aufheben.html https://www.amazing-discoveries.org/news/facebook-muss-erstmals-loeschung-aufheben.html#respond Wed, 18 Apr 2018 14:27:52 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=7831

Facebook muss erstmals Löschung aufheben

Zum ersten Mal hat ein deutsches Gericht der sozialen Plattform Facebook die Löschung eines Kommentars sowie die Sperrung des Nutzers untersagt. Der Hamburger Rechtsanwalt Joachim Steinhöfel konnte dafür beim Berliner Landgericht eine einstweilige Verfügung erwirken. Den Beschluss bezeichnete er als „wichtigen Etappensieg für die Meinungsfreiheit“.

Was war geschehen? Anfang Januar hatte die Basler Zeitung den Artikel „Viktor Orban spricht von muslimischer ‚Invasion‘“ auf ihrer Facebook-Seite verlinkt und den ungarischen Regierungschef mit den Worten zitiert:

Viktor Orban wundert sich, „wie in einem Land wie Deutschland das Chaos, die Anarchie und das illegale Überschreiten von Grenzen als etwas Gutes gefeiert werden konnte“.

Der Nutzer Gabor B. hatte daraufhin kommentiert:

Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake-News über „Facharbeiter“, sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt.

Der Kommentar zog schnell viele Likes auf sich, wurde dann aber von Facebook gelöscht und Gabor B. für 30 Tage gesperrt. Begründung: Verstoß gegen die Gemeinschaftsstandards. Steinhöfel, einer der bekanntesten deutschen Medienrechtler, erklärte dazu:

Man mag die Einschätzung des Kommentators teilen oder die Äußerung als polemisch und unsachlich erachten. Wichtig ist nur: Der Kommentar ist von der Meinungsfreiheit gedeckt.

Auf die Abmahnung des Anwalts hin hob Facebook die Nutzersperre auf, nicht jedoch die Löschung und ließ mitteilen, dass eine „erneute sorgfältige Überprüfung zu dem Ergebnis (kam), dass die Gemeinschafsstandards korrekt angewendet worden waren“. Durch die einstweilige Verfügung wird dem Unternehmen jetzt die Löschung und Sperre unter Androhung von Ordnungsgeldern bis 250 000 Euro oder Ordnungshaft untersagt. Steinhöfel, der selbst einen Blog betreibt, stellte fest:

Dies ist ein richtungsweisender Beschluss und die erste derartige Gerichtsentscheidung in Deutschland. Endlich haben Nutzer eine Handhabe gegen die intransparenten Machenschaften eines Konzerns, der mit seiner Verantwortung umgeht, als handele er mit gebrauchten Fahrrädern,

Der Jurist bekräftigte zudem seine Kritik an dem vor einem halben Jahr in Deutschland erlassenen Netzwerkdurchsetzungsgesetz, das illegale Äußerungen im Internet bekämpfen soll:

Es ist nicht nur verfassungswidrig, es funktioniert auch nicht, sondern dient noch als Brandbeschleuniger der aktuellen willkürlichen Lösch- und Sperrpraxis.

Steinhöfel gilt als einer der profiliertesten deutschen Medienrechtler, der sich seit vielen Jahren für die Meinungsfreiheit starkmacht und auf Erfahrungen aus rund 10 000 Zivilprozessen im Bereich Internet und E-Commerce zurückblicken kann, von denen über 200 sogar bis zum Bundesgerichtshof (BGH) gingen.

Quelle: presseportal.de

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Evangelische Landessynode erlaubt Ganztaufe https://www.amazing-discoveries.org/news/evangelische-landessynode-erlaubt-ganztaufe.html https://www.amazing-discoveries.org/news/evangelische-landessynode-erlaubt-ganztaufe.html#respond Wed, 18 Apr 2018 14:21:25 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=7826

Im März 2018 fand die Frühjahrstagung der Evangelischen Kirche in Baden-Württemberg statt. Dabei beschloss die Synode im Rahmen einer neuen Taufregelung als erste deutsche Landeskirche, ab 2019 auch die Taufe durch Untertauchen („Immersionstaufe“) zu gestatten. Bedingung ist, dass sie vom Täufling ausdrücklich gewünscht wird. Durchgeführt werden kann diese Art der Kirchenaufnahme in einem Schwimmbad oder einem geeigneten Gewässer unter freiem Himmel. Damit reagiert die Landeskirche auf den vermehrten Wunsch besonders osteuropäischer Einwanderer, die diese Art der Taufe aus ihrer Heimat kennen.

Traditionell führen die Großkirchen in Deutschland die Säuglingstaufe durch, bei der etwas Wasser auf den Kopf des Kindes geträufelt wird. Hans Veit von der „Lebendigen Gemeinde“ betonte auf der Synode:

Dass wir nach wie vor vor allem kleine Kinder taufen, sehen wir als eine große volksmissionarische Chance, aber vor allem als eine große Verpflichtung.
(Bericht aus der Synode: beraten & beschlossen, 1/2018, S. 5)

Elke Dangelmaier-Vincon von der „Offenen Kirche“ stellte klar:

Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass die, die „richtig“ glauben, untergetaucht werden, und dass die, die es nicht so ernst nehmen, nur mit Wasser benetzt werden. (Ebenda)

Eine Wiedertaufe von Menschen, die bereits als Säugling oder in einer anderen Kirche getauft worden sind, wird weiter strikt abgelehnt. Auf der Webseite der EKD heißt es:

[Die Taufe] ist im Leben eines Menschen einmalig und unwiderruflich.

Diese Überzeugung geht so weit, dass eine Wiedertaufe automatisch zum Kirchenausschluss führt. Im geltenden Kirchenrecht ist zu lesen:

Wer [die Taufe] wiederholt, missachtet die freie Gnade; denn er macht aus der Taufe eine Tat seines eigenen Gehorsams oder ein Zeichen seiner Gläubigkeit (Gal. 3, 1–13) … Gemeindeglieder, die sich unter Missachtung einmal geschehener Taufe zum zweiten Mal taufen lassen, haben sich selbst aus der Gemeinde und ihrem Leben ausgeschlossen. Sie können wieder aufgenommen werden, wenn sie ihre zweite Taufe als Versündigung erkannt haben und bereit sind, mit der Gemeinde zu bekennen: „Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe“ (Eph. 3, 5).

Es ist bemerkenswert, dass der Text die Wiedertaufe gleichzeitig „Tat des Gehorsams“ und „Versündigung“ nennt. Der Widerspruch wird aber verständlich, wenn man Bibel und Kirchengeschichte zu Hilfe nimmt. Das neutestamentliche Wort für „taufen“ (baptizo) bezeichnet das vollständige Eintauchen, zum Beispiel beim Färben von Stoffen. An mehreren Stellen vergleicht die Heilige Schrift die Taufe auch mit einem Begräbnis, wobei ebenfalls der gesamte Mensch mit Erde bedeckt wird. Dazu bezeugen zahlreiche Funde von Taufbecken aus urchristlicher Zeit, dass Jesu Nachfolger ebenso wie er selbst die Taufe durch Untertauchen praktiziert haben. Zur Praxis der Säuglingstaufe kam es erst, als heidnische Vorstellungen von einer unsterblichen Seele und einem Höllenfeuer in die Kirche eindrangen.

Die „Sünde“ der Wiedertaufe geschieht daher wohl als Verstoß gegen kirchliche Traditionen, tatsächlich aber im Gehorsam gegen Gottes Gebot. Es ist aber positiv anzuerkennen, dass die Württembergische Landeskirche nun zumindest Ungetauften die Möglichkeit eröffnet hat, den biblischen Weg der Ganztaufe zu gehen.

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Eltern für 100 Kinder – Wunder & Erfahrungen mit einem afrikanischen Waisenheim https://www.amazing-discoveries.org/veranstaltungen/eltern-fuer-100-kinder-wunder-erfahrungen-mit-einem-afrikanischen-waisenheim.html Thu, 05 Apr 2018 08:13:43 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=7809 Die Veranstaltung wird LIVE übertragen!   Themen: Datum Uhrzeit Thema Sprecher 21.04. 11:00 Kommt Jesus wirklich bald? Saleem…]]> Vortragsreihe am 21.04.2018

 

Herzliche Einladung zu den folgenden Terminen! Eintritt frei!
Die Veranstaltung wird LIVE übertragen!

 

Themen:

Datum Uhrzeit Thema Sprecher
21.04. 11:00 Kommt Jesus wirklich bald? Saleem Farag
21.04. 16:00 Wunder über Wunder Saleem Farag

 

Inhalt:

Eigentlich wollten Saleem und Grace Farag schon vor 30 Jahren zurück nach Amerika. Doch als sie das Elend der unzähligen Straßenkinder in Simbabwe sahen, wurde ihr Herz berührt. „Wie hätte Jesus gehandelt?“, fragten sie sich als überzeugte Christen. Bald folgte der erste Schritt einer herausfordernden Reise, die bis heute andauert – und die sie nie bereut haben.

Livestream:

Live-Übertragung unter www.ad-tv.info

Veranstaltungsort:

Adventgemeinde Nürnberg-Marienberg, Kilianstraße 260, 90411 Nürnberg

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Zum Tod von Stephen Hawking https://www.amazing-discoveries.org/news/zum-tod-von-stephen-hawking.html https://www.amazing-discoveries.org/news/zum-tod-von-stephen-hawking.html#comments Wed, 28 Mar 2018 11:43:03 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=7796

Sein Geburtstag 1942 war der 300. Todestag Galileo Galileis und sein Todestag der Geburtstag Albert Einsteins. Am 3. März 2018 verstarb der Astrophysiker Stephen Hawking im britischen Cambridge, an dessen Universität er lebenslang gewirkt hatte. Er beschäftigte sich vor allem mit der Entstehung des Weltalls, Gravitation und Schwarzen Löchern.

Dass viele ihn für den berühmtesten Wissenschaftler unserer Zeit halten, hängt nicht zuletzt mit seinem besonderen Schicksal zusammen: Bereits mit 21 Jahren, als er gerade an seiner Doktorthese schrieb, stellte man bei ihm die unheilbare Muskelschwäche ALS fest und gab ihm noch zwei Jahre zu leben. „Zuerst war ich niedergeschlagen“, sagte er, „doch nachdem meine Erwartungen auf null zusammengeschrumpft waren, wurde jeder neue Tag für mich zu einem Bonus, und ich begann wertzuschätzen, was ich hatte.“

Hawking beschloss, das Beste aus seinem Schicksal zu machen. Aufgrund eines unerwartet milden Krankheitsverlaufes erreichte er schließlich ein Alter von 76 Jahren und wurde für viele Menschen ein Vorbild an Lebensmut trotz der immer stärkeren Einschränkungen durch sein Leiden. Bereits 1968, sieben Jahre nach der Diagnose, konnte er sich nur noch im Rollstuhl bewegen. Durch einen Luftröhrenschnitt verlor er 1985 seine Stimme und verständigte sich später nur noch mit Hilfe eines Computers, der bestimmte Signale in Sprache umwandelte. In einem BBC-Interview meinte er augenzwinkernd:

Ich bin das Urbild eines behinderten Genies. Die Leute sind fasziniert von dem Kontrast zwischen meinen sehr begrenzten körperlichen Fähigkeiten und der Grenzenlosigkeit des Universums, mit dem ich mich beschäftige.

Einem breiten Publikum bekannt wurde er durch sein 1988 erschienenes Buch Eine kurze Geschichte der Zeit, eine allgemein verständliche Einführung in die Kosmologie, über das gescherzt wird, es sei zwar über 10 Millionen verkauft worden, aber nur die wenigsten hätten es zu Ende gelesen hätten. Dessen ungeachtet hatte Hawking in den nachfolgenden Jahren immer wieder öffentliche Auftritte, darunter Treffen mit US-Präsidenten und dem Papst sowie kleineren Rollen in so beliebten Filmen wie Star Trek oder die Simpsons.

Sympathisch machten Hawking auch seine Bodenständigkeit und sein Humor. Dem Magazin New Scientist antwortete er auf die Frage, worüber er täglich am meisten nachdenke:

Frauen. Sie sind ein totales Rätsel.

Obwohl Hawking als Heranwachsender in seiner Familie noch öfter über die Existenz Gottes diskutiert hatte, wurde er als Wissenschaftler zu einer Gallionsfigur des Atheismus. Isaac Newton, eines seiner großen Vorbilder, hatte die Ordnung des Universums als Beweis für einen Schöpfergott betrachtet. Hawking hingegen schrieb in seinem 2010 herausgegebenen Werk The Grand Design:

Weil es ein Gesetz wie die Schwerkraft gibt, kann und wird das Universum sich selbst aus dem Nichts schaffen. Spontane Schöpfung ist der Grund, warum es statt nichts etwas gibt, warum das Universum existiert, warum wir existieren. Es ist nicht nötig, Gott zu bemühen, um den Stein ins Rollen zu bringen und das All in Gang zu setzen. (S. 180)

Für Hawking war der Mensch „bloß eine Ansammlung natürlicher Elementarteilchen“. Über das Leben nach dem Tod sagte er 2011 der britischen Zeitung The Guardian:

Für mich ist das Gehirn wie ein Computer, der nicht mehr funktioniert, sobald seine Komponenten versagen. Es gibt keinen Himmel und kein „Danach“ für kaputte Computer; das ist ein Märchen für Leute, die Angst im Dunkeln haben.

Bei einer Rede im November 2016 in Oxford malte der Professor ein düsteres Bild für das Überleben der Menschheit auf dem Planeten Erde, ermutigte seine Zuhörer aber am Ende:

Denken Sie daran, hoch zu den Sternen zu schauen und nicht auf ihre Füße. Versuchen Sie zu verstehen, was Sie sehen, und fragen Sie sich, wieso das All existiert. Seien Sie neugierig. Und wie schwierig das Leben auch scheinen mag, es gibt immer etwas, das Sie tun und wo Sie Erfolg haben können. Sie dürfen einfach nicht aufgeben.

Hawkings Aufmunterung wirkt schwach und das Universum, das er uns hinterlässt, leblos und kalt. Hätte er doch die Sterne, die ihn sein Leben beschäftigt haben, mit anderen Augen betrachtet! Wie viel anders klingt, was die Bibel über die unendlichen, majestätischen Weiten des Alls verrät:

Hebt zur Höhe eure Augen empor und seht: Wer hat diese da geschaffen? Er, der ihr Heer hervortreten lässt nach der Zahl, ruft sie alle mit Namen … (Jesaja 40,26)

Der Himmel erzählt die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe verkündet seiner Hände Werk. (Psalm 19,2)

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Siegel des Propheten Jesaja gefunden https://www.amazing-discoveries.org/news/siegel-des-propheten-jesaja-gefunden.html https://www.amazing-discoveries.org/news/siegel-des-propheten-jesaja-gefunden.html#respond Wed, 28 Mar 2018 11:14:01 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=7800

Vor etwa zwei Jahren fanden am Fuße der Südmauer der Jerusalemer Altstadt archäologische Grabungen statt. Dabei stießen die Forscher auf eine Schutthalde, die sie auf das 8. Jahrhundert vor Christus datierten und in der sich 33 Tonsiegel, sogenannte bullae, fanden. Auf einem Siegel war die Inschrift zu lesen:

Dies gehört Hiskia, (Sohn) des Ahas, König von Juda.

Von ebendiesem Hiskia berichtet die Bibel. Einer seiner Vertrauten war der Prophet Jesaja. Jesaja war es, der dem König bei einer Bedrohung durch die assyrische Armee, die gerade erst das Nordreich Israel eingenommen hatte, Befreiung zusicherte (2. Könige 19,20-37). Jesaja war es auch, der später dem todkranken Hiskia versprach, Gott werde ihn heilen und sein Leben um weitere 15 Jahre verlängern. Und auf Jesajas Gebet hin tat Gott als Bestätigung das gewaltige Wunder, den Schatten an der Sonnenuhr um zehn Stufen zurückgehen zu lassen (2. Könige 20,1-11).

In der jüngsten Ausgabe des Biblical Archaeology Review beschreibt nun der damalige Grabungsleiter Eilat Mazar von der Hebräischen Universität, unter den Fundstücken sei auch ein Siegel mit dem Namen jescha jah[u]. Dieser Name bedeutet „Jehova ist Rettung“, und die deutsche Form ist „Jesaja“. Handelt es sich hier etwa um den biblischen Jesaja?

Laut Mazar ist das wahrscheinlich. Schon 2008 wurden nur etwa einen Meter voneinander entfernt die Siegel zweier hoher Beamter gefunden, die gemeinsam in Jeremia 38 erwähnt werden: Gedalja und Schelemja (Vers 1). Dazu kommt, dass sich unter dem Namen „Jesaja“ weitere Buchstaben befinden, nämlich n-b-i. Leider fehlt ein Stückchen dieser Zeile, doch die vorhandenen Lettern ergeben das hebräische Wort nabi, was „Prophet“ bedeutet. Alles deutet darauf hin, dass es sich bei diesem Fund tatsächlich um ein Siegel des biblischen Propheten Jesaja handelt.

Ob wir in die sternenbesäten Weiten des Alls hinausblicken oder die stummen Zeugen der Vergangenheit ans Tageslicht bringen: Überall zeigen sich Hinweise darauf, dass Gott da ist und Sein Wort wahr ist.

Autor:
Eric Metaxas, Roberto Rivera, Isaiah’s Signature? BreakPoint

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Madrider Erklärung zur Gender-Ideologie https://www.amazing-discoveries.org/news/madrider-erklaerung-zur-gender-ideologie.html https://www.amazing-discoveries.org/news/madrider-erklaerung-zur-gender-ideologie.html#comments Tue, 20 Mar 2018 09:26:35 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=7765

19.3.2018, Eduard Pröls, CitizenGO / amazing discoveries

Ende Februar 2018 fand in Madrid die erste internationale Gender & Sex Conference statt, die bei den Medien für großes Interesse sorgte. Redner und Experten aus verschiedenen Ländern brachten ihre Sichtweise zum Thema Gender-Ideologie ein und deckten viele Halb- und Unwahrheiten auf. Sämtliche Vorträge, darunter das Lebenszeugnis eines betroffenen Transgenders, kann man hier anschauen.

50 internationale Organisationen aus 17 Ländern unterstützten sowohl die Konferenz als auch die Madrider Erklärung für Verständnis, Respekt und Freiheit, die am Ende der Veranstaltung verlesen wurde. Im Folgenden veröffentlichen wir die deutsche Übersetzung der Erklärung.

MADRIDER ERKLÄRUNG FÜR VERSTÄNDNIS, RESPEKT UND FREIHEIT

Madrid, 23. Februar 2018

Die sogenannte „Gender-Perspektive“ kam anfangs auf die internationale Agenda, um Chancengleichheit und Gleichberechtigung von Mann und Frau zu gewährleisten. Mittlerweile ist sie wahrhaftig eine „Gender-Ideologie“, deren Ziele die Demokratie gefährden. Die Gender-Ideologie ist zu einem Instrument der Gewalt geworden und hat an sich Rechtmäßiges in eine Lüge verwandelt.

Experten und Wissenschaftler aus verschiedenen Bereichen (Medizin, Recht, Soziales und Politik), Vertreter von Nichtregierungs-Organisationen aus aller Welt und Menschen mit gleichgeschlechtlicher Neigung kamen in Madrid zusammen, um die Strategien und Folgen der Gender-Ideologie-Bewegung zu diskutieren. Die Konferenzteilnehmer sind zu folgenden Ergebnissen gekommen, die wir der Öffentlichkeit und den Medien mitteilen wollen:

  1. Es bleibt allgemein noch viel zu tun, um vollen Respekt für alle Menschen in Bildungssystem und Gesellschaft zu erreichen. Aufklärung und teils auch gesetzliche Maßnahmen sind nach wie vor vonnöten, um Gewalt gegen Kinder und Erwachsene aufgrund von kulturellen Unterschieden, Geschlecht, körperlichen Unterschieden (wie Fettleibigkeit oder Behinderung) oder Fällen von Genderdysphorie oder gleichgeschlechtlicher Anziehung zu vermeiden.
  2. In unserer Gesellschaft gibt es Menschen, die leiden. Sie sollten versorgt und vor Gewalt geschützt werden. Allerdings glauben wir, dass es nicht nur eine Möglichkeit der Hilfe gibt. Zum Beispiel meinen manche, man solle die Pubertät genderdysphorischer Kinder stoppen und ihnen für den Rest ihres Lebens Hormone des anderen Geschlechts verschreiben. Dagegen haben viele renommierte Wissenschaftler und medizinische Studien gezeigt, dass dieses Vorgehen Schaden verursacht. Andere Lösungen müssen erforscht werden, und die Probleme müssen eingehender untersucht werden. Auch die Eltern und das Umfeld dieser Minderjährigen leiden und hoffen auf die beste Lösung für ihre Söhne und Töchter. Solche Kinder dürfen nicht als „menschliche Waffen“ in einem ideologischen
    Kampf dienen.
  3. Im Namen der Freiheit wird die Freiheit beseitigt. Anhänger der Gender-Ideologie verletzen unter dem Deckmantel, Gleichberechtigung und Achtung vor Vielfalt zu fördern, grundlegende Rechte und Freiheiten:
    1. Wer mit den Leitsätzen der Gender-Bewegung nicht einverstanden ist, wird angegangen, streng bestraft, diffamiert, als „homophob“ oder „transphob“ stigmatisiert und mit anderen abschätzigen Begriffen beleidigt. Die Meinungsfreiheit und wissenschaftliche Diskussion werden beschnitten. Viele Homosexuelle und Transsexuelle waren und sind Opfer dieser ideologischen Bewegung. Sogar die Medien beugen sich den LGBT-Gruppen und ‑Lobbyisten, aus Angst vor den möglichen finanziellen Folgen einer Ablehnung.
    2. Gesetze, die juristisch beschönigend als „gegen Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung, Identität oder des Ausdrucks von Geschlecht und sexuellen Merkmalen“ bezeichnet werden, sind in Wirklichkeit Versuche, uniformes Denken in Fragen zu
      etablieren, bei denen eigentlich Meinungs- und Diskussionsfreiheit vorherrschen sollten. Ein Beispiel in Spanien ist das LGBT-Gesetz der politischen Linkspartei Podemos, das Geld-, Gefängnis- und andere Strafen für Personen verlangt, die dem von der Gender-Bewegung vertretenen Behandlungsansatz genderdysphorischer Kinder nicht zustimmen. Einige dieser Behandlungen gelten heute selbst in Ländern, die sie lange angewendet haben, als „Kindesmissbrauch“. Diese Gesetze beinhalten auch die obligatorische Indoktrinierung Minderjähriger zu Themen wie sexuelle Vielfalt, Familienvielfalt und Genderdysphorie. Sie wollen festschreiben, dass schon Kinder zwischen 5 und 8 Jahren frei ihr Geschlecht wählen können. Diese pseudowissenschaftliche Indoktrinierung untergräbt das Recht der Eltern, ihre Kinder nach ihren eigenen Werten zu erziehen – Werte, die weder diskriminierend noch gewalttätig sind, sondern lediglich anders als die Ziele der Gender-Ideologie.
  4. Die Erste Internationale Konferenz über Gender, Geschlecht und Bildung hat komplexe Themen, die Schmerzen und Erfahrungen realer Menschen berühren, wahrheitsgemäß dargestellt. Wir sind sicher, dass die Wahrheit helfen wird, das Leiden zu lindern. Wir wollen das Recht der Kinder verteidigen, nicht von der Gender-Ideologie manipuliert und indoktriniert zu werden. Wir wollen das Recht der Eltern verteidigen, ihre Kinder in Freiheit zu erziehen. Und wir wollen das Recht und die Verantwortung von Wissenschaftlern verteidigen, ohne Einschränkung durch „Maulkorbgesetze“ zu arbeiten und ihre Studien publik zu machen. Diese Wissenschaftler tun ihre Pflicht und suchen nach Wahrheit. Die Gender-Ideologie ist nicht geeignet, Genderdysphorie und andere Fragen der menschlichen Sexualität anzugehen. Unter dem Vorwand, Probleme zu lösen, wollen Befürworter der Gender-Bewegung ihre ideologisch gefärbten Vorstellungen durchsetzen.
  5. Wir verurteilen öffentlich die Strategie der Gender-Lobby, die Täuschung und Zwang beinhaltet. Noch besorgniserregender ist, wenn diese Agenda in Gesetzen verankert wird, die den Schulen eine inkorrekte Sicht der Sexualität auferlegen und die Meinungsfreiheit bekämpfen und einschränken, sodass manche Mediziner nicht mehr offen reden oder ihre Patienten behandeln können. Nicht genug damit, erwägt man Gesetze gegen Eltern, die der Gender-Ideologie nicht folgen wollen. Angesichts dieser drohenden Gefahren hofft die Erste Internationale Konferenz über Geschlecht, Geschlecht und Bildung auf die Macht von Wahrheit, Wissenschaft, Demokratie und Meinungsfreiheit.

Schließlich appellieren wir an die Gesellschaft und fordern Organisationen wie Einzelne auf, sich aktiv für Menschen einzusetzen, die von der Gender-Bewegung bedrängt werden. Jeder kann sich mit den Mitteln einer gesunden Demokratie für den Schutz der Redefreiheit einsetzen. Dies ist ein wichtiges Instrument, damit die tyrannischen Züge der Gender-Ideologie nicht die Oberhand gewinnen. Letztendlich geht es darum, Achtung vor dem Leid anderer zu fordern und die Freiheit derer zu schützen, die ihnen
helfen können.

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Das zwiespältige Erbe Billy Grahams https://www.amazing-discoveries.org/news/das-zwiespaeltige-erbe-billy-grahams.html https://www.amazing-discoveries.org/news/das-zwiespaeltige-erbe-billy-grahams.html#comments Thu, 15 Mar 2018 11:08:08 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=7748 Man nannte ihn „das Maschinengewehr Gottes“, und einer seiner häufigsten Sätze war: „Die Bibel sagt“. Es handelt sich um den weltbekannten amerikanischen Evangelisten Billy Graham. Am 21. Februar 2018 starb er im Alter von 99 Jahren. In seinem rund 70 Jahre währenden Verkündigungsdienst erreichte der Baptistenprediger allein bei seinen Evangelisationen über 200 Millionen Menschen in 185 Ländern. Häufig füllte er ganze Stadien mit Zuhörern. Daneben war er Seelsorger und Begleiter vieler US-Präsidenten, von Harry S. Truman bis Barack Obama.

Zahlreiche Prominente aus Politik und Kirche würdigten Billy Grahams Verdienste. Der einflussreiche Megakirchen-Pastor Rick Warren nannte ihn „mein Held und Vorbild“; Erzbischof Justin Welby, Oberhaupt der Anglikaner, meinte: „Die globale Kirche schuldet ihm unermesslich viel“; und für Russell Moore von den Südbaptisten war er der „wichtigste Evangelist nach dem Apostel Paulus“. Ähnlich äußerte sich die Weltweite Evangelische Allianz (WEA), für die Graham „die Stimme der Evangelikalen“ war sowie „ein Werkzeug für das Wachstum“ ihrer Bewegung von 90 Millionen Christen Anfang der 1960er-Jahre auf gegenwärtig 600 Millionen.

Präsident Donald Trump sagte über Grahams Wirken: „Es veränderte unser Land und die Welt.“ Auch seine Vorgänger Barack Obama, Bill Clinton und George Bush Jr. äußerten sich anerkennend über den Evangelisten. Graham wurde als erst viertem Zivilisten in der US-Geschichte die Ehre zuteil, für einige Tage im Rundbau des Kapitols aufgebahrt zu werden.

Die Zahlen und Zeugnisse sind beeindruckend, und wohl niemand wollte bestreiten, dass durch Grahams packende Predigten auf dem ganzen Erdball Menschen zu Christus gefunden haben oder in ihrem Glauben gestärkt worden sind. Dennoch stößt, wer Billy Grahams Biografie genauer betrachtet, auf irritierende, ja, teils verstörende Einzelheiten. Wer war der Mann, der nun von allen Seiten höchste Anerkennung erhält?

Da ist zum Beispiel der Umstand, dass es 1949 eine massive Medienkampagne des amerikanischen Zeitungsgiganten William Randolph Hearst war, die aus Graham fast über Nacht einen Massenprediger machte, der vor Zigtausenden Menschen sprach. Über Hearst ist zu lesen, dass er zum katholischen Ritterorden der Malteser gehörte, deren Ziel „die Errichtung einer neuen Weltordnung unter päpstlicher Führung“ ist (William Cooper, Behold a Pale Horse, 86). Was motivierte ihn dazu, einen obskuren, bis dahin wenig erfolgreichen und dazu noch protestantischen Evangelisten groß herauszubringen?

Ein Jahr zuvor hatte Billy Graham den römischen Katholizismus noch zu den drei größten Bedrohungen für das wahre Christentum gezählt. Das sollte sich grundlegend ändern. 1954 hatte es der damals 35-Jährige bereits auf die Titelseite des katholischen TIME Magazine geschafft. 1957 schilderte er der San Francisco News seine Vorgehensweise mit Neubekehrten:

Jeder, der auf unseren Veranstaltungen eine Entscheidung trifft, wird später angesprochen und an einen protestantischen, katholischen oder jüdischen Geistlichen vor Ort verwiesen.

Zehn Jahre später (1967) wurde Graham ausgerechnet vom jesuitischen Belmont Abbey College ein Ehrendoktor verliehen. Bei dieser Gelegenheit stellte er fest:

Das Evangelium, das diese Schule errichtet hat, und das Evangelium, das mich heute Abend hierherführt, ist noch immer der Weg zum Heil.

Zu einer Zeit, als die Öffnung der Papstkirche durch das Zweite Vatikanische Konzil erst fünf Jahre her war und die ökumenische Bewegung noch in den Kinderschuhen steckte, sah „Amerikas Prediger“, wie er später genannt wurde, offenbar keinen Unterschied zwischen evangelischem und katholischem Erlösungsweg. Statt wie einst Luther gegen päpstliche Irrlehren zu protestieren, beschränkte er sein Wirken auf die unanstößigen Gemeinsamkeiten.

Entsprechend deutlich wuchs unter dem katholischen Klerus der Zuspruch für Grahams Kampagnen. An einer Vortragsreihe 1973 in Minnesota nahmen nur einige lutherische Gemeinden und keine einzige katholische teil, doch rund ein Vierteljahrhundert später (1996) lag die Beteiligung am gleichen Ort bei 269 lutherischen Gemeinden und 119 katholischen Pfarreien. Der Priester Charles Bowes nannte Grahams Mission eine „goldene Gelegenheit, Katholiken zu evangelisieren und unseren Pfarrbezirk zu unterstützen“ (The Catholic Telegraph, 10.5.2002). Der britischen BBC konnte Graham auf die Frage, ob er der katholischen Kirche heute entspannter begegne, antworten:

Nein, die katholische Kirche begegnet mir entspannter. (Interview vom 6.7.1989)

Grahams Verhältnis zum Papst entsprach ganz seiner theologischen Toleranz. Fünf Mal besuchte er den Vatikan, einmal sogar eine ganze Woche lang, berichtet der protestantische Buchautor Dave Hunt. 1979 äußerte sich Graham über den ein halbes Jahr zuvor gewählten Papst:

Ich bin überzeugt, dass Papst Johannes Paul II. der am meisten respektierte Papst des Jahrhunderts und der moralische Führer der Welt sein wird. (National Enquirer, 8.3.1979)

Grahams Sohn und Nachfolger Franklin Graham beschrieb 1999 rückblickend, welches Signal Billy Graham innerhalb des Protestantismus gab:

In den Anfangsjahren stellte sich die katholische Kirche in Boston hinter die Evangelisationen meines Vaters. Das war ein Novum. Viele Protestanten gingen dabei nicht mit. Sie kamen nicht klar damit. Aber es setzte ein Zeichen. „Wenn Billy Graham bereit ist, mit jedem zusammenzuarbeiten, dann sollten wir das vielleicht auch.“ (The Indianapolis Star, 3.6.1999)

Es ist diese schrankenlose Offenheit und ihre Wirkung auf den weltweiten Protestantismus, die den baptistischen Verleger David W. Cloud zu dem ernüchternden Fazit führt:

Für das pragmatische Ziel, mehr Publikum zu erreichen, ging Graham endlose Kompromisse ein. Die „ökumenische Evangelisation“, die so viel dazu beigetragen hat, eine abgefallene „Weltkirche“ aufzubauen, ist zu großen Teilen seine Erfindung … Niemand hat in dieser Generation mehr dafür getan, die römisch-katholische Kirche für „Evangelikale“ annehmbar zu machen, als Billy Graham … (Billy Graham’s Sad Disobedience, S. 5, 11)

Billy Grahams ökumenische Arme waren nicht nur für die Papstkirche offen. Der Zeitung U.S. News & World Report verriet der Evangelist:

Die Welt zu bereisen und Geistliche aus allen Kirchen kennenzulernen, hat dazu beigetragen, aus mir einen Ökumeniker zu machen. Wir sind durch Theologie und teilweise auch Kultur und Rasse getrennt, doch all das ist für mich heute bedeutungslos. (19.12.1988)

Als erster evangelischer Christ nahm Graham 1982 den hochdotierten Templeton-Preis entgegen. Der Gründer der Auszeichung, Sir John Templeton, war formal Presbyter; tatsächlich aber kämpfte er gegen christliche Orthodoxie und für eine neue, „progressive“ Spiritualität und New-Age-Pantheismus. Zu den Preisträgern vor Graham zählten auch Vertreter aus Buddhismus und Hinduismus. Angesichts dieser Vielfalt möchte man mit Paulus fragen: „Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein?“ (2. Korinther 6,16)

CC-BY # www.billygraham.org

1989 wurde Graham als erster Geistlicher überhaupt mit dem Stern Nr. 1900 auf Hollywoods Walk of Fame geehrt. Hat Amerikas Traumfabrik wirklich Interesse an der Verkündigung des Evangeliums? Jesus hat gewarnt: „Wehe, wenn alle Menschen gut von euch reden.“ (Lukas 6,26)

Ungeachtet aller Errungenschaften hinterlässt Billy Graham, der beliebteste Prediger des 20. Jahrhunderts, ein zwiespältiges Erbe. Es erinnert an die biblische Mahnung, alles am Wort Gottes zu prüfen – zumal die Offenbarung in Kapitel 13 gerade die USA als Ausgangspunkt einer falschen Erweckung in der Endzeit beschreibt und als „falschen Propheten“ (Offenbarung 19,20) bezeichnet. Mehr als je zuvor gilt daher Jesu Wort: „Habt acht, dass euch niemand verführt!“ (Matthäus 24,4)

Autor:
Johannes Kolletzki
amazing discoveries e. V.

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Immer mehr Muslime werden Christen https://www.amazing-discoveries.org/news/immer-mehr-muslime-werden-christen.html https://www.amazing-discoveries.org/news/immer-mehr-muslime-werden-christen.html#respond Fri, 23 Feb 2018 13:06:11 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=7732 Die junge Muslimin Rita Chaima war von Hass erfüllt. Sie wollte alle Nichtmuslime töten und sah am liebsten Videos von Enthauptungen. Sie plante, sich dem IS in Syrien anzuschließen. Gleichzeitig war sie tief unglücklich. Dreimal versuchte sie, sich das Leben zu nehmen.

Um den Christen ihren Irrtum zu beweisen, fing sie eines Tages an, in der Bibel zu lesen. Hier traf sie auf einen Jesus, der dazu aufforderte, seine Feinde zu lieben, statt sie auszulöschen. Ihr Kopf sträubte sich, doch ihr Herz wurde berührt. Schließlich entschloss sie sich, Christin zu werden. Ihre Eltern schlossen sie erst monatelang ein, dann verstießen sie sie. „Heute bin ich ganz allein, habe kein Zuhause“, sagt sie. „Aber ich habe eine neue Familie gefunden – die Familie in Christus. Das ist das beste Geschenk, das Gott mir geben konnte.“

Rita Chaimas Zeugnis steht stellvertretend für Millionen Moslems, die in den letzten Jahrzehnten in einer nie gekannten Bekehrungswelle zum Christentum übergetreten sind. Seit den Anschlägen vom 11. September 2001 hätten sich mehr Muslime von ihrer Religion ab- und Jesus zugewandt als in den gesamten 14 Jahrhunderten seit Gründung des Islam, sagen Forscher. Die immer neuen Gräueltaten im Namen Allahs und Terrorgruppen wie IS, Boko Haram oder al-Shabaab würden viele Muslime abstoßen und ihren Glauben hinterfragen lassen. „In den vergangenen zwei Jahrzehnten kamen mehr Moslems zu Christus als in allen Jahrhunderten zuvor“, bestätigt der deutsche Theologe Wolfgang Simson.

David Garrison
(CC-BY_SA, Melesse, wikimedia.org)

Der Missiologe David Garrison beendete vor einigen Jahren eine 30-monatige Reise durch das „Haus des Islam“ und hielt seine Erkenntnisse in dem Buch A Wind in the House of Islam fest. Danach habe es seit der Jahrtausendwende etwa 70 umfassende Bekehrungsbewegungen von Moslems für Moslems gegeben, die eine große Anzahl von christlichen Taufen, Hauskreisen oder Gemeinden hervorgebracht hätten – überwiegend im Untergrund. Sehr oft sei es die persönliche Begegnung mit Jesus in einem Traum oder einer Vision, die zur Entscheidung für den christlichen Glauben führe, da diese Art Erlebnisse für Muslime einen hohen Stellenwert besäßen.

Zu einer überraschenden Schlussfolgerung kommt der Soziologe Massimo Introvigne: „Die Islamisten sind überzeugt, dass die entscheidende Schlacht darum, ob die Welt moslemisch oder christlich sein wird, in Afrika stattfindet.“ Doch der eigentliche Punkt sei, „dass der Islam dabei ist, diese Schlacht zu verlieren. Deshalb reagiert er mit Bomben.“ Nach einer Aussage des Islamgelehrten Scheich Ahmad Al-Qataani würden jedes Jahr 6 Millionen afrikanische Moslems zum Christentum konvertieren. Wobei dieser Trend nicht auf Afrika begrenzt ist. Die britische Zeitung Times schätzt, dass 15 % der in Europa eingewanderten Muslime den christlichen Glauben angenommen haben. Laut Introvigne seien es in Großbritannien mittlerweile etwa 200 000 Konvertiten; in Frankreich würde ihre Zahl jährlich um 15 000 anwachsen.

Auch deutsche Kirchgemeinden spüren die Entwicklung. Die persische Gemeinde in Hamburg wuchs von einem 7-köpfigen Hauskreis im Jahr 2001 zu einer Gemeinde mit einigen Hundert Gottesdienstbesuchern. Die altlutherische Dreieinigkeitskirche in Berlin hat innerhalb weniger Jahre über 500 Flüchtlinge getauft, vor allem aus dem Iran und Afghanistan. Der Gottesdienst wird in Deutsch und Farsi abgehalten. Dass der Übertritt zum Christentum nur die Chancen auf Asyl verbessern soll, glaubt Pfarrer Gottfried Martens nicht, denn über 90 % der Flüchtlinge seien seiner Gemeinde auch dann treugeblieben, als sie das Bleiberecht erhalten hatten. Im Gegenteil: Selbst in Deutschland gehen ehemals muslimische Christen das Risiko ein, von fanatischen Moslems drangsaliert und sogar ermordet zu werden. Erst vor wenigen Tagen ist in Bayern ein 30-jähriger Afghane zu lebenslanger Haft verurteilt worden, weil er eine afghanische Christin erstochen hatte.

Fragt man ehemalige Muslime nach dem Grund für ihre Bekehrung, kommt immer wieder die gleiche Antwort: Der Islam sei eine Religion des Zwangs und der Gewalt, der christliche Glaube stehe für Versöhnung, Freude und Liebe – sogar für seine Feinde. Die Bibel bestätigt: Es ist die Güte Gottes gegenüber den Schuldigen und seine selbstaufopfernde Liebe in Jesus Christus, die Menschen zur Umkehr bewegt.

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Kinderrechte ins Grundgesetz? https://www.amazing-discoveries.org/news/kinderrechte-ins-grundgesetz.html https://www.amazing-discoveries.org/news/kinderrechte-ins-grundgesetz.html#respond Fri, 23 Feb 2018 12:58:21 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=7711  

Die große Koalition von CDU, CSU und SPD will Kinderrechte ins Grundgesetz aufnehmen. 25 Jahre nach der deutschen Zustimmung zur UN-Kinderrechtskonvention halten viele dies für einen überfälligen Schritt zur Stärkung einer kinderfreundlichen Gesellschaft. Dagegen behauptet Moritz Breckner in einem Kommentar des Christlichen Medienmagazins pro: „Das ist nicht so gut, wie es klingt.“ Seine Befürchtung: Kinderrechte könnten im Konfliktfall gegen Elternrechte ausgespielt werden, und die Deutungshoheit darüber, was letztlich dem Kindeswohl dient, würde aus der Familie nach außen verlagert.

Claudia Kittel

Dass solche Bedenken nicht aus der Luft gegriffen sind, zeigt ein Interview mit Claudia Kittel vom Deutschen Institut für Menschenrechte, abgedruckt in einer aktuellen und hochumstrittenen Kita-Broschüre zu sexueller Vielfalt. Dort wird unter Kinderrechten auch das Recht auf Information aufgeführt, wozu nach Kittel „auch die Information über Familien- und Geschlechtervielfalt“ zähle. Sie sei überzeugt, „dass die Thematisierung von Familien- und Geschlechtervielfalt mit Kindern selbst gar nicht früh genug beginnen kann“.

 

„Eltern, die hier anderer Meinung sind, könnten in Zukunft schlechte Karten haben“, kommentiert Breckner und verweist auf die jüngste Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte, wonach Grundschüler dem Sexualkunde-Unterricht nicht fernbleiben dürften. Damit bestätigt der Gerichtshof eine Entscheidung des Schweizer Bundesgerichts, wonach der Unterricht zumutbar sei, obwohl er in das Erziehungsrecht der Eltern eingreife und ihre Glaubens- und Gewissensfreiheit tangiere. Bereits 2011 hatte das EU-Gericht eine Klage von fünf baptistischen Elternpaaren aus Nordrhein-Westfalen abgelehnt, die aus religiösen Gründen keine sexuelle Aufklärung im Lehrplan wünschten.

Der Politikbeauftragte der Deutschen Evangelischen Allianz (DEA) Uwe Heimowski befürwortet das Recht von Kindern, sieht allerdings im Grundgesetz „keine Schutzlücke“ und entsprechend keine Notwendigkeit für eine Verfassungsänderung. Die Erziehungshoheit dürfe nicht von den Eltern in Richtung Staat kippen, denn die Geschichte habe gezeigt, wohin staatliche Macht und Einflussnahme führen könnten.

Es ist gut und richtig, dass der Gesetzgeber den Schutz von Kindern verfolgt. Doch wer bestimmt im Zweifelsfall, was im Interesse des Kindes ist? Schon jetzt zeigt sich am Beispiel der Sexualerziehung, welchen Einfluss kleine, aber lautstarke Gruppen haben können. Moritz Breckner resümiert: „Wer kommt als nächstes? Es gibt auch Gruppen, die behaupten, eine atheistische Erziehung sei im Interesse von Kindern, da Religion schädlich sei.“

Die Bibel legt die Verantwortung für die Erziehung einschließlich der religiösen Unterweisung vor allem in die Hand der Eltern. Es ist die Vermittlung christlicher Werte, durch die junge Menschen am besten zu gesunden und nützlichen Gliedern der Gesellschaft heranwachsen. Und die beste Entscheidung, die jemand treffen kann, ist, sein Herz schon in jungen Jahren Gott zu übergeben.

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Gefahr durch soziale Medien https://www.amazing-discoveries.org/news/gefahr-durch-soziale-medien.html https://www.amazing-discoveries.org/news/gefahr-durch-soziale-medien.html#comments Fri, 09 Feb 2018 09:03:20 +0000 https://www.amazing-discoveries.org/?p=6536 Sind soziale Netzwerke gar nicht „sozial“, sondern sogar eine Gefahr für unsere Gesellschaft? In letzter Zeit mehren sich Vorwürfe gegen die Internetriesen Facebook, YouTube und andere. Zu den Kritikern zählen Leute, die selbst jahrelang in der Branche tätig waren und zum Erfolg der Plattformen beigetragen haben.

Facebook hat über 2 Milliarden Mitglieder, ist aber erst ab 13 Jahren zugänglich. Anfang Dezember 2017 führte das Unternehmen nun „Messenger Kids“ ein: eine neue Nachrichten-App, speziell zugeschnitten auf Kinder zwischen 6 und 12 Jahren. Vorerst ist sie nur in den USA und für Apple-Geräte erhältlich. Mit ihr können Texte, Bilder und Videos verschickt oder Videochats geführt werden. Eltern haben zahlreiche Kontrollmöglichkeiten. Um eine kindgerechte App zu entwickeln, befragte Facebook nach eigenen Angaben Tausende von Eltern und führte Gespräche mit verschiedenen Organisationen.

Doch sind Kinder überhaupt in der Lage, mit sozialen Medien angemessen umzugehen? Nein, sagt eine sogenannte „Kampagne für eine Kindheit ohne Werbung“, unterzeichnet von rund 20 Organisationen und über 100 Ärzten, Psychologen und anderen, die beruflich mit jungen Menschen zu tun haben. In einem offenen Brief an Facebook-Chef Mark Zuckerberg fordern sie die Einstellung des neuen Dienstes und weisen darauf hin: „Immer mehr Studien zeigen, dass die übermäßige Nutzung digitaler Geräte und sozialer Medien Kindern und Teenagern schadet. Daher wird diese neue App sehr wahrscheinlich die gesunde Entwicklung von Kindern untergraben.“ Kinder hätten noch kein ausreichendes Empfinden für Privatsphäre und seien auch dem Druck sozialer Netzwerke nicht gewachsen, heißt es in dem Schreiben. Angeführt werden Forschungsergebnisse mit Kindern und Erwachsenen, wonach der häufige Gebrauch sozialer Medien u. a. Unzufriedenheit, depressive Stimmung und Schlafstörungen fördert.

Widerstand gegen die Übermacht von Smartphone & Co. kommt auch aus Insiderkreisen der Technikunternehmen. Ehemalige Mitarbeiter und Investoren von Facebook und Google haben sich zu einem „Zentrum für Humantechnologie“ zusammengeschlossen. Darunter befinden sich Personen wie Justin Rosenstein, Erfinder des Like-Buttons bei Facebook, Technikinvestor Roger McNamee und Natasha Schüll, Autorin des Buches Addiction by Design. Sie planen eine millionenschwere Aufklärungskampagne über die Gefahren der neuen Technologie unter dem Titel „The Truth About Tech“ – die Wahrheit über Technik. Ihr Hauptkritikpunkt ist, dass Dienste wie Snapchat, Instagram und YouTube vor allem einen Zweck verfolgten: die Aufmerksamkeit der Nutzer so lange wie irgend möglich zu halten, um eine maximal große Zielgruppe für Werbeeinnahmen zu schaffen. Letztlich werde damit Suchtverhalten gefördert. Die immer längeren Stunden vor den Geräten schüfen eine Traumwelt, die das reale Leben und persönliche Beziehungen verarmen lasse. Damit werde eine ganze Gesellschaft negativ geformt.

James Williams

Der frühere Google-Entwickler James Williams verglich die Wirkungsweise sozialer Netzwerke mit Glücksspielautomaten. Es sei der „Kick der Überraschung“, der das Belohnungssystem im Gehirn auslöse, wenn man auf der Suche nach Neuigkeiten im Smartphone nach oben streiche. Die Öffentlichkeit müsse darüber diskutieren, welches Ausmaß an psychologischen Tricks beim Software-Design noch akzeptabel sei. Nach einer Umfrage von 2016 hat die Hälfte der Teenager in den USA das Gefühl, handysüchtig zu sein und Nachrichten sofort beantworten zu müssen.

 

Großaktionäre von Apple fürchten um dessen Börsenwert und haben den Konzern nun aufgefordert, der Suchtgefahr aktiv zu begegnen. Sie zitieren eine Studie der Professorin Jean Twenge, wonach Teenager mit 3+ Stunden an elektronischen Geräten eine 35 % höhere Wahrscheinlichkeit haben, einen Risikofaktor für Selbstmord zu entwickeln, als solche, die unter 1 Stunde damit verbringen. Bei 5 Stunden und mehr steigt die Wahrscheinlichkeit auf 71 %. Am glücklichsten sind Kinder, die relativ wenig Zeit vor dem Schirm sitzen. Prof. Twenge hat bereits mehrere Bücher verfasst, das neuste mit dem vielsagenden Titel iGen[eration]: Warum die Superconnected-Kids von heute weniger rebellisch, toleranter, weniger glücklich und völlig unvorbereitet auf das Erwachsensein aufwachsen und was das für uns bedeutet.

Wenn Technik echte zwischenmenschliche Begegnungen zugunsten virtueller Kontakte verdrängt, bereichert sie nicht, sondern verarmt. Gott setzte die ersten Menschen in einen wunderschönen Garten. Sie waren vollkommen glücklich und zufrieden in dieser ganz natürlichen Umgebung, wo sie sich Auge zu Auge begegnen und austauschen konnten. Diese Qualität von Beziehung ist es, die der Mensch wirklich braucht.

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