Links: Beerdigungsfeier von Ellen White in Battle Creek am 24. Juli 1915 mit blumengeschmücktem Sarg, im Hintergrund der Obelisk auf dem Grab ihres Mannes James White.


Ein einzelnes Symbol hat wenig Aussagekraft. Symbole geben erst dann Hinweise auf die Weltanschauung und Ausrichtung einer Person, wenn a) sie sich auffällig häufen und b) das gleiche Muster im Leben des Betreffenden erkennbar ist. Deshalb gibt Jesus uns den Rat, die "Echtheit" von Menschen an ihren Früchten zu prüfen (Matthäus 7,15-20) – anhand dessen also, was mit der Zeit in ihrem Leben sichtbar wird.

Im Zusammenhang mit dem Obelisken auf dem Familiengrab treffen beide Kriterien auf James und Ellen White nicht zu: Weder finden sich in ihrem Leben andere fragwürdige Symbole, noch gab es bei ihnen Verbindungen zum Okkulten. Im Gegenteil hat Ellen White die Lehren und Ziele von Geheimbünden wie der Freimaurerei immer wieder klar verurteilt (siehe besonders ihr Buch Vom Schatten zum Licht / Der große Kampf). Abgesehen davon war es nach den "Alten Pflichten" der internationalen Freimaurerei einer Frau gar nicht gestattet, Mitglied einer Loge zu werden.

Wie lässt sich die Situation dann erklären? Ellen White gab keine Anweisung, auf das Grab ihres Mannes einen Obelisk zu setzen, sondern es war ihr Wunsch, den Ort mit „etwas Besonderem“ zu gestalten. Der Obelisk wurde gewählt, weil das zu jener Zeit gängige Praxis und relativ kostengünstig war. Auf demselben Friedhof befinden sich zahlreiche andere Gräber mit ähnlichen Steinmalen. Gesellschaftlich nahm man die Ästhetik dieser Steinform wahr, ohne damit eine tiefergehende Bedeutung zu verbinden.
Links: Logo der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten - in Pyramidenform?


Antwort von Walter Veith: Liebe Freunde und Kritiker,

vielen Dank für Eure Bemühungen, ein Profil von Eurer Sicht der Dinge zu erstellen. Zuerst einmal möchte ich Euch versichern, dass ich weder Freimaurer bin noch irgendwelche Verbindungen zu Geheimgesellschaften habe. Leute, die geheime und finstere Machenschaften betreiben, verstecken sich gerne unter dem Mantel ihrer geheimen Orden. Ich habe aber nichts zu verbergen und sage, was ich zu sagen habe, öffentlich.

Meine Zugehörigkeit zur Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten basiert allein auf der biblischen Überzeugung, dass sie Gottes letzte Bewegung ist, um eine sterbende Welt zu warnen. Mir ist völlig klar, dass sie bei Weitem keine perfekte Institution ist. Sie ist sogar „elend, jämmerlich, blind und bloß“ (Offenbarung 3,17). Und sie hat Feinde von innen und außen. Trotzdem ist ihre Botschaft genau für diese Zeit bestimmt. Sie entspricht den Merkmalen der letzten Gemeinde aus der Offenbarung („Laodizea“), und ich glaube, dass sie bestehen bleibt bis ans Ende. Allerdings werden Weizen und Unkraut in ihr noch getrennt werden.

Mir sind auch die Gefahren bewusst, die dieser Institution aus ihren eigenen Reihen drohen, und es gibt eine ganze Serie (Keine Zeit für Rebellion), wo ich dieses Thema behandle und anhand der biblischen Typologie begründe, warum ich trotz der vorherrschenden Zustände in dieser Organisation bleibe (siehe auch meine neuste Serie Sturm aus dem Norden, wo ich in einigen Punkten sehr konkret werde, zum Entsetzen meiner eigenen Brüder).

Glaube ich, dass die Gründer der STA-Bewegung Freimaurer waren und in ihrem Orden blieben, um Menschen absichtlich in die Irre zu führen? Nein, das glaube ich nicht. Ja, einige wie Miller hatten Verbindungen (ich behandle das in der Serie Sturm aus dem Norden), aber sie lösten sich daraus, als sie die Wahrheit erkannten. Wir sind alle Sünder, wenn Gott uns in sein wunderbares Licht ruft.

Glaube ich, dass Frau White und ihr Mann James Freimaurer waren? Nein, das tue ich nicht. Ja, auf ihrem Grab steht ein Obelisk, und ja, sie posieren auf öffentlichen Fotos mit eigenartig steifen Handstellungen; aber die waren von den damaligen Sitten vorgegeben und nicht Ausdruck finsterer Absichten. Man muss nach dem urteilen, was sie gesagt und geschrieben haben, nicht nach ihrer äußeren Erscheinung.

Aufgrund meines Hintergrunds habe ich wahrscheinlich mehr okkulte Literatur gelesen als viele andere und habe mich durch Albert Pikes Morals and Dogma sowie Blavatskys Schriften und Ähnliches gekämpft. Ich empfinde diese esoterischen Werke als dunkel und einen Geist atmend, der zum Tode führt. Es ist kein Licht in ihnen, und sie sind schwere Lektüre, denn Satans Geist versucht ständig, seine Überlegenheit auszuspielen, indem er die wahren Motive in seinem finsteren Stil verbirgt. Im Gegensatz dazu habe ich auch die Schriften von Ellen White gelesen und entdecke darin einen völlig anderen Geist, der so weit von okkulten Büchern entfernt ist wie der Westen vom Osten. Außerdem führen sie zur Bibel hin, nicht von ihr weg, und erbauen, ermahnen und tadeln, gerade wie es auch die Bibel tut.

Licht und Finsternis haben nichts gemeinsam. Benutzt sie an manchen Stellen die gleichen Begriffe wie Freimaurer? Ja, das tut sie (z. B. das „allsehende Auge“) – aber nicht in geheim-okkulter Manier, sondern einfach als sprachliche Wendung. Besitzt Satan ein Monopol für bestimmte Begriffe? Wenn dem so wäre, könnten wir überhaupt nicht mehr den Mund aufmachen, ohne ihm auf die Füße zu treten.

Mein Vorschlag: Lest Ellen Whites Schriften doch einfach selbst. Beginnt mit Der Eine – Jesus Christus und arbeitet euch weiter vor, und bedenkt unter Gebet, was Ihr gelesen habt.

Mit freundlichen Grüßen
Walter Veith (Südafrika)
Studien haben zweifelsfrei ergeben, dass übermäßiger Eiweißverzehr zu Kalziummangel und schwächeren Knochen führt. Zwar bewirkt mehr Eiweiß eine erhöhte Knochendichte, doch wird dabei nicht Kalzium in den Knochen eingebaut, sondern Phosphat. Ändert sich das Kalzium-Phosphat-Verhältnis im Knochen zugunsten von Phosphat, sinkt aufgrund der Mikrostruktur des Knochen trotz erhöhter Dichte ihre Festigkeit. Dichte Knochen bedeuten also nicht automatisch feste Knochen. Ein Huhn zum Beispiel hat eine äußerst geringe Knochendichte, aber sehr feste Knochen.

Wichtig ist allerdings die Unterscheidung zwischen tierischem und pflanzlichem Eiweiß. Tierisches Protein enthält viele schwefelhaltige Aminosäuren, die den Sulfatspiegel im Blut erhöhen und sauer wirken. Zu ihrer Neutralisierung braucht der Körper Kalzium, das er aus den Knochen zieht. Tierisches Eiweiß führt daher zu Kalziumverlust, während pflanzliches Eiweiß dies in der Regel nicht tut. Pflanzenprotein verbessert die Mikrostruktur der Knochen und festigt sie, Tierprotein bewirkt das Gegenteil.

(Prof. Dr. Walter Veith)
Soja ist für Jungen und Mädchen sowie Männer und Frauen jeden Alters geeignet. Die pflanzlichen Östrogene im Soja, die sogenannten Phytoöstrogene, sind dem weiblichen Hormon Östrogen zwar ähnlich, aber chemisch nicht identisch. Daher entfalten sie auch eine andere Wirkung im Körper. Die Schutzwirkung von Phytoöstrogenen und ihre positiven Aspekte kommen unabhängig vom Geschlecht zum Tragen. Auch finden sich Phytoöstrogene nicht nur in der Sojabohne, sondern (in geringerem Maße) auch in Getreide, Samen, Nüssen und Hülsenfrüchten. Der Verzehr von Soja ist für beide Geschlechter gleichermaßen zu empfehlen.

(Prof. Dr. Walter Veith)