amazing discoveries, 21.11.2018

„5G“ steht für den Mobilfunk „fünfter Generation“. Rein technologisch klingen die anvisierten Eckdaten traumhaft: Download-Raten von bis zu 10 Gbit pro Sekunde sind mehr, als die meisten Nutzer in ihrem lokalen Kabelnetzwerk haben dürften. Im Vergleich zur aktuellen 4G-Technik ist dies noch einmal annähernd ein Sprung um den Faktor 20. Das Herunterladen eines 2GB-Films in DVD-Qualität nähme nicht einmal 2 Sekunden in Anspruch. Solche Geschwindigkeiten sowie Latenzzeiten von unter 1 ms sollen der notwendige „Quantensprung“ sein, um autonome Autos, Industrie 4.0 oder das Internet der Dinge zu verwirklichen, heißt es vonseiten der Befürworter.

Die Bundesnetzagentur hat mittlerweile die Vergabebedingungen für die 5G-Frequenzen veröffentlicht, im Frühjahr 2019 sollen die verfügbaren Lizenzen an die Netzbetreiber versteigert werden. Bis zu 10 Milliarden Euro erhofft sich der Staat als Erlös aus der Auktion – nicht viel, wenn man bedenkt, dass der Bundeshaushalt momentan runde 350 Milliarden umfasst. Auch das EU-Parlament hat vor wenigen Tagen mit großer Mehrheit mit dem „europäischen Kodex für die elektronische Kommunikation“ beschlossen, eine „lückenlose 5G-Abdeckung in städtischen Gebieten“ und die Entwicklung Europas „zu einer Gigabit-Gesellschaft“ umzusetzen.

Doch die „schöne, neue Funkwelt“ hat auch eine sehr bedenkliche, wenn nicht sogar dramatische Seite, die bei allem technischen Fortschritt gerne ignoriert wird: Es geht um die körperliche und psychische Gesundheit der Bevölkerung. Professor Karl Hecht von der Berliner Charité bringt es sehr drastisch auf den Punkt:

Die Diktatur der Digitalisierung befindet sich in einer Entwicklung, dass sie der Menschheit auf unserem Planeten das Ende bereitet.

Hecht ist bei weitem nicht der einzige Warner. Weltweit erheben sich Stimmen wie der US-Biochemiker Martin Pall, der aufgrund der geplanten 5G-Bestrahlung durch Tausende Satelliten vor einer Erwärmung der Erdhülle sowie einem „sanften Vergrillen des Lebens“ von Menschen, Tieren und Pflanzen warnt. Er listet acht negative Effekte von elektromagnetischen Feldern auf, etwa auf das Nervensystem, das Hormonsystem, die Zell-DNS und die Fruchtbarkeit, wobei Kinder und Jugendliche am stärksten betroffen sind.

Joel Moskowitz von der Universität Kalifornien meint:

Der Einsatz der 5G-Technologie ist ein gewaltiges Experiment für die Gesundheit aller Arten.

In Deutschland forderte im August der „Ärztearbeitskreis digitale Medien Stuttgart“ in einem Offenen Brief an Bundesminister Andreas Scheuer, den 5G-Ausbau zu stoppen. Zu dem gleichen Ergebnis war bereits im April 2018 die International Society of Doctors for Environment (Internationale Ärztegesellschaft für Umwelt) gekommen, die bei der WHO und UNO Beraterstatus genießt: Sie fordert aufgrund der zahlreichen Studien über die Gefahr von Gesundheitsschäden durch hochfrequente Strahlung die Einstellung der „5G-Experimentierung“ an der Bevölkerung Europas und die Einbindung von Gesundheits- und Umweltorganisationen, um gesundheitliche Risiken besser einschätzen und ihnen angemessen vorbeugen zu können.

Wie so oft scheint die Aussicht auf mehr Bequemlichkeit auf Seiten der Nutzer und enorme Profite auf Seiten der Anbieter die nötige Vorsicht und Umsicht bei der Einführung neuer Technologien zu verdrängen. Was technisch machbar ist, wird auch gemacht, auch wenn dies ein gigantisches Massenexperiment bedeutet, mit möglicherweise unumkehrbaren Konsequenzen für Mensch und Umwelt.

Gottes Wort warnt davor, dass am Ende der Zeit Menschen aus Selbstsucht bereit sind, das Wohl unseres Planeten zu opfern. Doch dieser Weg ist eine furchtbare Sackgasse, denn, so heißt es: Gott wird „die verderben, welche die Erde verderben“ (Offenbarung 11,18).

Quelle: idea.de

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