Mark Sandoval, Notarzt und Arzt für Lebensstilmedizin

Grundlegende Informationen

Als Covid 19 wird die Erkrankung bezeichnet, die im Zusammenhang mit dem SARS CoV 2 Virus steht. Die Krankheit wurde zum ersten Mal gegen Ende des Jahres 2019 in China diagnostiziert und hat sich dann im rasanten Tempo um den Globus ausgebreitet. Die registrierten Krankheits- und Todesfälle, die mit COVID 19 in Verbindung gebracht werden, nehmen auch weiterhin zu, mit wellenartigen Zu- und Abnahmen der Fallraten in verschiedenen Regionen.

Ein COVID „Fall“ wird jedes Mal registriert, wenn ein COVID Test positiv ausfällt, egal ob eine Person Symptome aufweist, oder nicht. Als COVID 19 wird die Krankheit bezeichnet, die jede einzelne Person erlebt, die mit Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Glieder- und Halsschmerzen, Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns, Appetitverlust, Husten, Atemnot, Müdigkeit etc. einhergeht. Diese werden mit dem SARS-CoV- Virus in Verbindung gebracht. Es gibt viele Personen, die positive Antikörper gegen den SARS- CoV- 2 Virus entwickeln, ohne dass sie die Krankheit COVID 19 an sich durchleben, so dass sie asymptomatisch nach dem Kontakt mit dem SARS CoV – 2 Virus sind.

Wenn man Daten des Zentrums für Krankheitsvorbeugung und –eindämmung (Centre of Disease Control and Prevention, CDC) für die ersten 20 Monate nach Auftreten der Krankheit analysiert, liegt die Fallsterblichkeitsrate (der Prozentsatz von Menschen, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums nach einem positiven COVID Test gestorben sind, verglichen mit der Gesamtzahl an positiven COVID Tests) bei 2,2 Prozent insgesamt. Der Trend hierbei ist, dass mit zunehmendem Alter auch das Sterblichkeitsrisiko als Folge der Infektion steigt. Zum Beispiel haben Menschen der Altersgruppe von 0 – 29 Jahren eine Fallsterblichkeitsrate von 0,03 %, Menschen in der Altersgruppe von 30 – 49 haben eine Fallsterblichkeitsrate von 0,31 %, und die über 50jährigen liegen bei 6,25 %.

Weiterhin wurde festgestellt, dass Personen, bei denen Gesundheitsprobleme in anderen Lebensbereichen, wie zum Beispiel Diabetes, Krebs, Übergewicht etc. vorliegen, höhere Raten bei Krankenhausaufenthalten und Todesfällen durch COVID 19 aufweisen.

Die gute Nachricht ist, dass über 97 Prozent der Individuen, die sich mit COVID 19 infizieren, sich wieder von der Krankheit erholen und es gibt Maßnahmen, mit denen man eine COVID 19 Erkrankung vorbeugen und behandeln kann, bevor sie kritisch wird.

Was kann man also zur Unterstützung in dieser Krise tun?

Zuallererst gilt es anzuerkennen, dass eine gute Gesundheit auch aus dem Gehorsam gegenüber Gottes Gesetzen resultiert (sowohl moralisch als auch körperlich, siehe 2. Mose 15,26), und dass Krankheit auch eine Konsequenz der Sünde ist, womit der Ungehorsam gegenüber Gottes Geboten gemeint ist (1. Johannes 3,4). Wir erkennen auch an, dass die Kraft für eine vollständige Genesung von einer Krankheit von Gott kommt. Die folgenden Maßnahmen, die vorgestellt werden, stellen Möglichkeiten dar, wie man mit Gott und seinen Geboten zusammenarbeiten kann. Während wir dies tun, setzen wir unser Vertrauen nicht in die Maßnahmen an sich, sondern in den Gott, der allein gesund machen kann. Es ist lebenswichtig, dass wir am Weinstock (Christus) bleiben und in einer vom Gebet getragenen engen Verbindung mit ihm. Hierin liegt unser wahrer Schutz und Hoffnung. Die Methoden, die nachfolgend aufgeführt werden, sind einfach ein Ausdruck unseres Vertrauens in Gott. Wir vertrauen darauf, dass er unser Beschützer und großer Arzt ist, wenn wir mit ihm zusammen arbeiten. Lesen Sie auch Psalm 91 für eine besondere Ermutigung in diesen schweren Zeiten.

Vorbeugung

1. Bewahren Sie sich eine positive Einstellung – Gedanken, ob positiv oder negativ – haben einen direkten Einfluss auf unser Immunsystem. Die Menschen, die glücklich, freudig, vertrauensvoll, liebevoll und mitfühlend sind, sind besser in der Lage, einer möglichen Infektion zu widerstehen als solche, die deprimiert, unsicher, schuldbeladen, rachedurstig und selbstzentriert sind. Deshalb haben eine starke Beziehung mit Gott und das Vertrauen in seine Liebe einen bedeutenden Einfluss auf unser Immunsystem und unsere Anfälligkeit für eine Infektion. Für mehr Informationen zu diesem Thema lesen Sie bitte auch das Buch „The Law of Life“ von Mark Sandoval.

2. Treiben Sie regelmäßig Sport – Je körperlich fitter man ist, desto eher ist man in der Lage, einer Infektion zu widerstehen und desto besser kann man mit einer Infektion umgehen, falls man sie sich zuziehen sollte. Fangen Sie gleich mit einer Sportroutine an, so dass sie schon über einen gewissen Fitnesslevel verfügen, bevor Sie dem Virus ausgesetzt sind.

3. Halten Sie einen Speiseplan ein, der Ihr Immunsystem unterstützt – Es geht hier um eine Ernährung, die die besten Abwehrkräfte unterstützt. Dieser Speiseplan beinhaltet Nahrungsmittel mit einer großen Menge an Antioxidantien, sowie das Vermeiden von zu viel Zucker, Fett und industriell verarbeitetem Essen. Um genauer zu sein, umfasst dieser Speiseplan die Zunahme von Früchten, Gemüsen, Salaten, Vollkornprodukten, Nüsse/Samen und Kräutern. Man sollte auf das Essen von verarbeiteten Kohlehydraten verzichten, sowie von Süßstoffen, künstlichen und frittierten Lebensmitteln, Tierprodukten und anderen Nahrungsmitteln, die eine hohe Konzentration an Fetten vorweisen.

4. Nehmen Sie täglich eine Wechseldusche – Wechseln Sie während des Duschens zwischen heißem und kaltem Wasser, indem Sie mit heiß beginnen und mit kalt abschließen. Die Heißwasserintervalle sollten länger sein als die kalten, und sollten nicht zu belastend für Ihren jeweiligen Gesundheitszustand sein. Nach der Wechseldusche sollte man sich belebt und erfrischt fühlen. Wenn Sie unter einer Herzerkrankung leiden, fortgeschrittenen Alters sind, oder Gleichgewichtsstörungen haben, wechseln Sie nur sehr vorsichtig die Temperatur zwischen heiß und kalt (so dass sie es gut vertragen können) und überlegen Sie sich, ob Sie einen Duschhocker während der Wechseldusche verwenden.

5. Halten Sie Ihr Vitamin D Niveau auf einem optimalen Wert – Durch täglichen Aufenthalt im Sonnenlicht und der Einnahme von Vitamin D3 Tabletten. Diese haben einen positiven Effekt auf das Immunsystem. Ein optimaler Gehalt von Vitamin D3 im Blut liegt bei 60 – 75 ng/ml, doch der amerikanische Durchschnitt liegt nur bei ungefähr 20. Die meisten von uns leiden an einem Vitamin D Mangel. Der Virus reagiert sehr sensibel auf Sonnenstrahlen und Hitze, deswegen lassen Sie so viel Sonnenlicht wie möglich in Ihre Wohnräume.

6. Kräuter/Nahrungsergänzungsmittel, die einer Infektion vorbeugen:

  • Amerikanisches Ginseng – während einer Schwangerschaft zu vermeiden, 200 – 400 mg täglich
  • Siberisches Ginseng – nicht für Kinder und Schwangere empfohlen, nicht länger als 2 Monate einnehmen, 400 mg 3x täglich
  • Panax Ginseng (Indisches Echinacea), in der Schwangerschaft zu vermeiden, 200 mg täglich
  • Thuja (Öl aus Zedernblättern), während Schwangerschaft und Stillzeit zu vermeiden, 18 – 36 mg 3x täglich über einen Zeitraum von 2 Wochen
  • Echinacea – 800mg 3x täglich zur Vorbeugung, bis zu 5 Mal am Tag bei Symptomen
  • Holunder – nur die reife Frucht benutzen, Dosierung nicht angegeben.
  • Zink – Vorbeugung – ca. 20 – 25 mg am Tag zur Behandlung – bis zu 75 mg am Tag für weniger als eine Woche
  • Quercetin – 250 – 1000 mg am Tag, bis zu 12 Wochen. Es befindet sich in Zwiebeln, Äpfeln, Beeren, Tees etc. und ist ein Zink Ionophor, das die Aufnahme von Zink in die Zellen begünstigt und somit das interzellulare Zinkniveau erhöht.
  • Vitamin C – 250 – 2000 mg täglich
  • Probiotika – mindesten 1 Milliarde CFUs täglich (colony forming units -koloniebildende Einheiten). Je höher der Level an CFU und desto mehr bakterielle Spezien dabei sind, desto besser. Sollte nur über einen begrenzten Zeitraum eingenommen werden.
  • N-Acetyl Cysteine (NAC) – Dieser Wirkstoff reduziert Symptome, die bei Grippe auftreten und fördert die Produktion von Glutathionen (wichtiges Antioxidant) im Körper. Es kann auch während einer Schwangerschaft, Stillzeit und von Kindern eingenommen werden. 600 mg 2x täglich.

7. Ruhe – Diejenigen, die besser ausgeruht sind, können auch eher Infektionen bekämpfen oder diesen widerstehen. Eine Komplikation bei einem dauerhaften Schlafmangel ist, dass er zu einer Schwächung des Immunsystems beiträgt. Also sollte man früh ins Bett gehen und mindestens 7 – 9 Stunden nachts schlafen.

8. Frischluftzufuhr – COVID 19 scheint sich besonders in geschlossenen Räumen auszubreiten. Deswegen sollten die Fenster geöffnet bleiben, so dass für eine konstante Frischluftzufuhr zu Hause oder am Arbeitsplatz gesorgt ist. Außerdem sollte man sich möglichst viel an der frischen Luft aufhalten.

Behandlungsprotokoll

Es ist äußerst wichtig, dass man diese Krankheit so schnell wie möglich behandelt. Gegenmaßnahmen sollten an dem Tag beginnen, an dem die ersten Symptome festgestellt werden (Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Gliederschmerzen, Fieber, Schüttelfrost, laufende Nase, Nebenhöhlenentzündung etc.) und am besten in dem Moment, in dem man die ersten Symptome an sich feststellt. Im Folgenden wird ein Behandlungspaket zusammengestellt, das für die Personen empfohlen wird, bei denen diese Symptome auftreten.

Gebet

Beten Sie und vertrauen Sie darauf, dass Gott Sie liebt, dass er mit Ihnen ist und dass er die Macht hat, Sie zu heilen. Bitten Sie Gott darum, Ihnen zu zeigen, wo Sie vielleicht gegen sein Gesetz verstoßen haben (entweder moralisch oder körperlich), und bitten Sie ihn darum, Ihnen die Kraft zu verleihen, um in Zukunft seinen Gesetzen zu folgen. Bitten Sie ihn auch darum, Ihnen zu zeigen, was Sie von Ihrer Seite aus tun sollen, um von dieser Krankheit zu genesen und folgen Sie dann seiner Führung. Bitten Sie ihn darum, diese einfachen Maßnahmen zu segnen, die Sie anwenden möchten und vertrauen Sie darauf, dass seine Kraft, und nicht die Maßnahmen, die ersehnte Heilung bringen.

Ernährungsergänzung

Nehmen Sie die folgenden Ergänzungsmittel/Kräuter zu sich: Vitamin C 2000 mg täglich, Zink 75 mg täglich (nur 5 – 6 Tage, dann zurück zu 25 mg täglich), Quercetin 500 mg 2 mal täglich, Echinacea 800 mg 4 – 5 mal täglich, und Vitamin D. Wenn Ihr Vitamin D Gehalt niedrig ist, oder sie nicht daran gewöhnt sind, Vitamin D regelmäßig einzunehmen oder in die Sonne zu gehen, empfehlen wir 50.000 IU Vitamin D3 täglich für 3 Tage, dann 10.000 IU täglich für die restliche Zeit der Krankheit. Vitamin D kann giftig sein, wenn man zu viel davon einnimmt, und der Gehalt nimmt schneller bei Heranwachsenden zu, deshalb sollte man Vorsicht walten lassen. Wenn Ihr Vitamin D Gehalt bereits im Bereich von 60+ ist, fahren Sie einfach mit Ihrer normalen Dosis an Vitamin D fort.

Natürliches Penicillin

Nehmen Sie eine ganze Grapefruit, 2 ganze Orangen, 1 Zitrone, 3 Knoblauchzehen, eine halbe Zwiebel und Pfefferminzöl. Schälen Sie die Grapefruit, Orange und Zitrone, aber lassen Sie die weiße Schicht auf dem Fruchtfleisch. Geben Sie die Grapefruit, Orange, Zitrone, den Knoblauch und die Zwiebel in einen Mixer und pürieren Sie sie. Geben Sie gerade so viel Wasser hinzu, dass eine homogene Masse entsteht. Geben Sie dann 3 Tropfen Pfefferminzöl dazu, und mixen Sie alles nochmals durch (mit Samenkörnern etc.) Füllen Sie die Masse in einen Krug und stellen Sie sie in den Kühlschrank. Trinken Sie täglich eine Tasse von der Mixtur.

Hydrotherapie (wenn Sie eine Betreuungsperson haben)

Fieberbad
Nehmen Sie täglich ein Fieberbad. Die Hilfsperson füllt eine Badewanne mit heißem Wasser (ungefähr 40 – 43 Grad Celsius) und der Patient legt sich in das Wasser. Die Hilfsperson legt ein Handtuch über die Knie des Patienten und seine Brust und nimmt eine Tasse oder einen Krug, um Wasser über die Knie und die Brust des Patienten zu gießen, so dass mehr der Körperoberfläche in Kontakt mit dem heißen Wasser kommt. Der Assistent benutzt einen Waschlappen oder ein Gästehandtuch, dass in eiskaltes Wasser getaucht wurde, und legt es auf das Gesicht und den Kopf des Patienten. Er verabreicht auch zimmerwarmes Wasser in einer Tasse mit einem Strohhalm, so dass der Patient in regelmäßigen Abständen trinken kann (aber er pausiert 2 Minuten nach dem Temperaturmessen beim Patienten).  Alle 5 Minuten misst der Assistent über den Mund die Temperatur des Patienten, sowie seinen Puls. Der Puls sollte nicht über 140 gehen. Falls der Puls darüber gehen sollte, muss man die Behandlung unterbrechen, kurz mit kaltem Wasser abbrausen und den Patienten abtrocknen und ihn dann ins Bett oder auf eine Ruheliege helfen.

Es dauert ca. 10 – 30 Minuten, bis die Temperatur auf die Fiebertemperatur ansteigt. Man möchte eine orale Temperatur von 38,8 Grad erreichen, und sie sollte auf diesem Niveau gehalten werden und nicht die 40 Grad Marke übersteigen. Wenn die Temperatur im Mund 38,8 Grad erreicht, sollte die Temperatur in dem angegebenen Bereich für ca.  20 – 30 Minuten gehalten werden. Geben Sie mehr heißes oder kaltes Wasser hinzu, falls benötigt, und stellen Sie sicher, dass der Kopf des Patienten stets gekühlt ist. Wenn die Zeit um ist, lassen Sie das heiße Wasser ab und brausen Sie den Patienten mit kaltem Wasser oder mit dem Rest des Eiswassers ab, das zum Kühlen des Kopfes verwendet wurde. Das kalte Wasser sollte ca. 30 – 60 Sekunden angewendet werden, aber nicht um den Patienten auszukühlen. Trocknen Sie den Patienten ab, helfen Sie ihm ins Bett und lassen Sie ihn sich eine Stunde ausruhen. Während der Ruhezeit sollte Wasser zum Trinken verabreicht werden.
Fieberbäder erhöhen die Temperatur auf ein Fieberniveau, was eine Reihe von Vorteilen mit sich bringt. Fiebertemperaturen (38 Grad oder mehr) aktivieren Hitzeschock Proteine (HSPs) in Ihren Zellen, die die Rezeptoren des inhärenten Immunsystems aktivieren. Die höhere Temperatur aktiviert auch Monozyten, die dafür verantwortlich sind, die schädlichen Eindringlinge „aufzufressen“. Weiterhin wird dadurch der Tumor – Nekrosis Faktor erhöht (Alpha). Dieser ist ein wichtiger Teil der entzündlichen und Immunsystem-Bahnen. Die Hitze reduziert die virale Vermehrung einiger Viren um bis zu 90 Prozent.

Man sollte Fieberbäder nicht anwenden, wenn der Patient geschwächt ist, bereits eine Temperatur über 38,8 Grad hat, wenn er eine Herzerkrankung mit Brustschmerzen bei Anstrengung hat, unter Herzversagen leidet, oder wenn er offenen Wunden hat, die nicht nass werden dürfen. Man muss die Behandlung sofort unterbrechen und für Abkühlung sorgen, wenn gegenteilige Symptome auftreten (Ohnmachtsanzeichen, Muskelzittern, erhöhte Pulsraten, Brustschmerzen etc.), oder wenn der Patient dies verlangt. Man muss auch sicherstellen, dass man nicht zu viel Kälte anwendet, so dass der Patient auskühlt.
Normalerweise kann ein Patient tägliche Fieberbäder verabreicht bekommen für die Dauer von 2 – 4 Tagen der Krankheit. Falls aber die Krankheit weiter fortschreitet und der Patient zunehmend geschwächt ist, sollte man auf Wechselduschen umsteigen.

Wechselduschen

Nehmen Sie täglich Wechselduschen. Für eine Wechseldusche kann der Assistent dabei behilflich sein, die Zeitdauer zu überprüfen und sich vergewissern, dass der Patient die Wechseldusche gut verträgt. Der Patient steht in der Dusche und dreht sich dabei, damit das Wasser auf alle Körperteile trifft. Zu Beginn sollte der Patient das Wasser so heiß stellen, wie es gerade für ihn erträglich ist. Der Assistent überprüft auf einer Stoppuhr, dass eine Zeitdauer von 3 Minuten eingehalten wird. Nach drei Minuten stellt der Patient auf kaltes Wasser um oder der Assistent hilft ihm dabei. Das Kaltwasserintervall sollte 30 Sekunden andauern. Dann das Wasser wieder auf heiß umstellen (auf eine Temperatur, die noch gut zu vertragen ist) für weitere 3 Minuten. Die Temperatur wechselt immer zwischen heiß (3 Minuten) und kalt (30 Sekunden) für ca. 5 – 7 Durchgänge. Man endet mit kaltem Wasser. Dann sollte man dem Patienten aus der Dusche helfen und ihn abtrocknen. Danach hilft man ihm ins Bett, wo er zugedeckt eine Stunde ruhen sollte. Er sollte dabei Wasser zum Trinken verabreicht bekommen.
Man sollte keine Wechseldusche anwenden, wenn der Patient gebrechlich ist, leicht unter Ohnmachtsanfällen leidet, unter fortgeschrittenem Herzversagen leidet, oder offene Wunden hat, die trocken bleiben müssen (es sei denn, man kann sie mit wasserfestem Verband abdecken). Falls nötig, kann man einen Duschhocker verwenden.
Manchmal ist die Krankheit schon so weit fortgeschritten, dass der Patient keine Wechselduschen mehr verträgt. Dann sollte man auf heiße Wickel oder auf die Wechselanwendung mit heiß/kalten Wickeln wechseln.

Wechselanwendung mit heiß/kalten Umschlägen

Diese Methode kann angewandt werden, wenn der Patient im Bett ist. Für diese Maßnahme legt der Assistent eine wasserfeste Unterlage auf das Bett und deckt diese mit einem Laken ab. Der Patient sollte mit einem weiteren Laken und einer Decke bedeckt werde. Legen Sie ein Heizkissen (auf mittlerer Stufe eingestellt) auf die Stelle im Bett (man kann auch ein im Wasserbad erhitztes Handtuch nehmen), wo der Patient mit seinem oberen Rücken liegt und decken Sie es mit einem trockenen Handtuch ab. Der Patient legt sich dann mit seinen Schulterblättern und dem oberen Rückenbereich auf das Heizkissen, während die Füße in eine Schüssel gelegt werden, die groß genug für beide Füße ist, und in der das Wasser bis über die Knöchel reicht. Gießen Sie heißes Wasser knöcheltief in die Schüssel (Überprüfen Sie dabei laufend, dass das Wasser nicht zu heiß ist). Bedecken Sie ihn mit dem Laken und der Decke und wenden Sie Brustumschläge für ihn an.
Man kann Brustumschläge auf verschiedene Arten vorbereiten. Wir beschreiben die Methode, bei der man ein Heizkissen (es geht auch ein Moorkissen oder Wärmeflasche) verwendet. Stecken Sie das Heizkissen in die Steckdose und umwickeln Sie es mit einem Handtuch. Befeuchten Sie das Handtuch leicht, so wie sie es beim Bügeln tun würden. Legen Sie das umwickelte Heizkissen auf die nackte Brust des Patienten und bedecken Sie den Patienten dann mit dem Laken und der Decke bis zum Hals. Kühlen Sie den Kopf und das Gesicht des Patienten mit Eiswasser und einem Waschlappen oder Gästehandtuch, und lassen Sie ihn in regelmäßigen Abständen Wasser mit einem Strohhalm trinken. Lassen Sie den Wickel 3 – 5 Minuten auf der Brust.

Entfernen Sie das Heizkissen und nehmen Sie ein in Eiswasser getauchtes, ausgewrungenes Gästehandtuch. Reiben Sie damit den gesamten Brustbereich ab, indem Sie das Handtuch immer wieder wenden, damit die kalten Stellen auf die Brust des Patienten gelangen. Machen Sie dies ca. 30 Sekunden lang. Legen Sie dann wieder das Heizkissen für weitere 3 – 5 Minuten auf die Brust des Patienten. Überprüfen Sie immer wieder, dass es nicht zu heiß ist, und dass sich der Patient wohl fühlt.
Wiederholen Sie das Heißintervall (3 – 5 Minuten) und das Kälteintervall (30 Sekunden) 5 – 7 Mal. Nachdem Sie das letzte Mal die Brust kalt abgerieben haben, nehmen Sie die Füße des Patienten aus dem heißen Wasser, spülen Sie die Füße mit Eiswasser ab, trocknen Sie sie ab und entfernen Sie die Waschschüssel vom Bett. Nehmen Sie dann das in Eiswasser getauchte, ausgewrungene Gästetuch und reiben Sie die Arme, Beine und den Rücken des Patienten damit für die Dauer von insgesamt einer Minute. Entfernen Sie das Heizkissen, decken Sie ihn wieder mit Laken und Decke zu und lassen Sie ihn eine Stunde lang ruhen.

Man sollte das heiße Wasser für die Füße nicht benutzen, wenn der Patient offenen Wunden am Fuß hat, wenn er unter fortgeschrittenem Diabetes leidet, unter extremer Blutarmut in den Füßen leidet, oder wenn er unter Blutstau in den Beinen leidet.

Diese Methode sollte täglich angewendet werden, solange die Krankheit andauert. Falls der Patient so geschwächt ist, dass er nicht die komplette Methode verträgt, kann man das Fußbad weglassen und sich nur auf die Brustwickel konzentrieren.

(siehe auch: https://www.youtube.com/watch?v=5ccgIDcvE4w)

Zwiebelwickel

Wenn der Patient Symptome im unteren Atemwegsbereich entwickelt (Husten, Auswurf, stechende Brustschmerzen etc.), kann man Zwiebelwickel verwenden. Nehmen Sie eine ganze Zwiebel, schneiden Sie sie in Achtel und geben Sie sie in einen Mixer. Geben Sie gerade so viel Wasser hinzu, dass man gut mixen kann. Legen Sie Frischhaltefolie auf den Küchentresen, die groß genug sein sollte, dass man damit den Brustbereich des Patienten bedecken kann. Legen Sie dann ein Papiertuch auf die Frischhaltefolie (auch groß genug, um damit die Brust bedecken zu können). Verteilen Sie die Zwiebelmasse gleichmäßig auf dem Papierhandtuch und bedecken Sie sie mit einem zusätzlichen Papierhandtuch.

Legen Sie eine wasserfeste Unterlage auf das Bett und decken Sie sie mit einem Laken ab. Der Patient legt sich mit unbedeckter Brust auf das Bett. Legen Sie den Zwiebelwickel so auf die Brust des Patienten, dass das Papiertuch in Kontakt mit der Brust kommt, und die Frischhaltefolie nach oben zeigt. Nehmen Sie zusätzliche Frischhaltefolie und umwickeln Sie damit den kompletten Brust/ Rückenbereich des Patienten, so dass der Zwiebelwickel nicht verrutschen kann. Ziehen Sie dann dem Patienten ein enges T- Shirt und ein etwas dickeres Shirt darüber an. Lassen Sie den Wickel für mehr als 4 Stunden oder über Nacht einwirken. Wenden Sie einen neuen Wickel an, nachdem sie damit für einige Stunden pausiert haben und die Brust getrocknet ist. Dies kann beliebig oft wiederholt werden.

4-7-9 Atmung

Geben Sie dem Patienten die Anweisung, langsam durch die Nase einzuatmen und dabei bis 4 zu zählen. Er soll dann den Atem für 7 Zählschritte anhalten, und langsam mit gespitzten Lippen ausatmen, wobei er bis 9 zählt.  Dies sollte für eine einzelne Atemübung 10 Mal wiederholt werden. Die Übung sollte während der Wachphasen des Patienten stündlich wiederholt werden.

Natürliche Antikoagulanzien

Falls der Patient beginnt, unter Atemnot zu leiden oder der Sauerstoffgehalt abnimmt (noch nicht an dem Punkt, wo er ins Krankenhaus für künstliche Sauerstoffzufuhr gebracht werden sollte), er aber nicht unter schleimigem Husten leidet, könnte der Grund hierfür Blutstau sein. Es ist bekannt, dass dies bei COVID 19 auftreten kann. Falls dies der Fall ist, könnte der Patient natürliche Antikoagulanzien benötigen. Die folgenden sind Maßnahmen, die wir angewandt haben:

Nattokinase 200 mg täglich
Knoblauchöl, 2 Kapseln 3 Mal täglich
Ingwerpulver ¼ Teelöffel 3 Mal täglich
Traubensaft, 3 Mal täglich eine Tasse
Abendprimelöl, 1000mg 3 Mal täglich

Die Antikoagulanzien sollten nicht übertrieben angewendet werden. Wir hatten einen Patienten, der Petechien bei dieser Art der Anwendung entwickelt hat (kleine lila Punkte unter der Haut, die auf kleine Blutungen unter der Haut deuten). Falls dies auftreten sollte, muss man das Abendprimelöl und die Nattokinase weglassen, vom Knoblauchöl nur 1 Kapsel drei Mal täglich verabreichen, aber mit dem Ingwer und dem Traubensaft fortfahren.

Erholungsphase

Wenn Sie anfangen, sich besser zu fühlen (kein Fieber mehr, Abnahme der Symptome etc.), stellen Sie sicher, dass Sie nicht zu schnell wieder aktiv werden. Wir empfehlen Ihnen die folgenden Maßnahmen:

Ruhen Sie. Ruhen Sie weiter aus und beschränken Sie Ihre Aktivitäten für 2 – 3 Tage, nachdem das letzte Symptom verschwunden ist. Viele Menschen haben einen Rückfall, wenn Sie sich von  COVID 19 erholt haben, da sie zu schnell wieder arbeiten gehen. Dann treten die ganzen Symptome wieder auf und sie liegen wieder mehrere Tage im Bett mit Fieber, Müdigkeit etc. Pausieren Sie Ihre Arbeit und Verantwortungen länger als Sie es normalerweise nach einer Infektion tun würden. Gehen Sie jeden Abend bereits um 21 Uhr ins Bett, und schlafen Sie durch, bis Sie am nächsten Tag von selbst aufwachen. Legen Sie sich tagsüber hin, wenn Sie sich müde fühlen, aber nicht 4 – 5 Stunden vor der Nachtruhe.

Nehmen Sie weiterhin täglich Wechselduschen (jedes Mal 3 – 5 Durchgänge).

Hören Sie auf zu arbeiten, wenn Sie sich müde, schwach oder erschöpft fühlen. Dies dient wiederum dazu, einen Rückfall zu vermeiden, indem man zu schnell wieder aktiv wird.

Gehen Sie so viel wie möglich an die frische Luft und in die Sonne, aber ziehen Sie sich wettergemäß an (Oberkörper bedeckt, sowie Schultern, Arme und Beine, um eine Auskühlung zu vermeiden).

Versuchen Sie, positiv zu denken. Der Einfluss Ihrer Gedanken und Einstellung auf den Verlauf der Krankheit ist groß, also bewahren Sie sich ein heiteres Gemüt.

Fahren Sie mit den Kräutern und Nahrungsergänzungsmitteln fort, bis Sie wieder ganz gesund sind.

Behandlungsprotokoll (ohne einen Assistenten)

Wenden Sie so viele Maßnahmen vom Behandlungsprotokoll mit einem Assistenten an,  wie Sie es alleine können. Führen Sie keine Fieberbäder alleine durch, nehmen Sie stattdessen Wechselduschen und heiße Fußbäder.

Für ein heißes Fußbad ziehen Sie eine kurze Hose an, setzen Sie sich auf den Rand der Badewanne und stellen Sie Ihre Füße in die mit heißem Wasser gefüllte Badewanne. Regulieren Sie die Temperatur so, dass Sie heiß, aber nicht zu heiß ist. Das Wasser sollte über die Knöchel reichen. Wickeln Sie sich in ein Laken oder eine Decke, und bleiben Sie so ca. 30 – 45 Minuten sitzen. Trinken Sie regelmäßig Wasser während des Fußbades. Wenn Sie fertig sind, stellen Sie das Wasser so kalt wie möglich ein und brausen Sie damit Ihre Füße ca. 30 Sekunden lang ab. Trocknen Sie sich und ruhen Sie ca. eine Stunde im Bett aus.

Führen Sie diese Behandlung nicht durch, wenn Sie unter schlechter Blutzirkulation in den Beinen leiden, Diabetes haben, vor kurzem Blutsstau in den Beinen hatten, oder offene Wunden an den Füßen haben.

Anstatt der Wechselanwendung mit heiß/kalten Umschägen können Sie sich selbst Brustumschläge machen indem Sie sich mit dem Rücken auf das Heizkissen legen, einen heißen Umschlag auf ihre Brust legen, und dann die restlichen Schritte für die Brust durchführen, wie in dem Abschnitt zur Wechselanwendung mit heiß/kalten Umschlägen weiter oben beschrieben ist.

Alles andere sollten Sie alleine durchführen können. Vielleicht ist es schwierig, den Zwiebelumschlag so aufzulegen, dass er nicht verrutscht. Falls dies der Fall sein sollte, können Sie ihn mit breiten Pflasterhaftstreifen fixieren, und dann das Unterhemd und das Shirt darüber anziehen, während Sie im Bett liegen (damit der Umschlag nicht verrutscht).

Zusammenfassung

Es ist unser Gebet, dass es Ihnen während dieser Pandemie Zeit gut geht, und dass der Welt gezeigt werden kann, dass die Gesundheitsbotschaft, die wir seit über hundert Jahren weitergeben, auch in dieser Pandemie ihre Wirksamkeit beweist. Bewahren Sie sich einen guten Glauben, vertrauen Sie Ihrem himmlischen Vater und seiner großen Barmherzigkeit, während Sie zur selben Zeit mit ihm zusammen arbeiten, indem Sie sich so gesund wie möglich erhalten. Seien Sie eine Quelle der Ermutigung und Unterstützung für Ihre Nachbarn und Ihre Gemeinde. Lassen Sie uns als Christi Volk zusammenstehen, um dieser Krise im Glauben an und in der Stärke Jesu Christi zu begegnen.

Quelle: www.ucheepines.org/covid19 (Hier finden sich auch weitere wertvolle Informationen – allerdings in englischer Sprache)

Die Inhalte wurden mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. amazing discoveries übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereitgestellten Inhalte. Die Nutzung der Informationen erfolgt auf eigene Gefahr des Nutzers. Der Inhalt ersetzt keinesfalls die fachliche Beratung durch einen Arzt oder Apotheker.

Dieser Artikel hat 1 Kommentare

  1. Stephan Figliola Antworten

    Erstmal vielen Dank an den Autor für die vielen Gesundheitstipps. Dennoch finde ich die suggerierten Schlußfolgerungen in folgendem Abschnitt nicht ganz schlüssig. Sie schreiben:

    „Zuallererst gilt es anzuerkennen, dass eine gute Gesundheit auch aus dem Gehorsam gegenüber Gottes Gesetzen resultiert (sowohl moralisch als auch körperlich, siehe 2. Mose 15,26), und dass Krankheit auch eine Konsequenz der Sünde ist, womit der Ungehorsam gegenüber Gottes Geboten gemeint ist (1. Johannes 3,4).“

    Es ist doch so, dass es auch den Bösen gut gehen kann und sie ebenfalls ein langes Leben haben können. Andersherum war z. B. Hiob sehr gottesfürchtig und seine ruinierte Gesundheit nicht auf seine Sünde zurückzuführen, sondern das Resultat Satans bösen Wirkens.

    Hiob 21
    7 Warum bleiben die Frevler am Leben, werden alt und nehmen zu an Kraft?
    8 Ihr Geschlecht ist sicher um sie her, und ihre Nachkommen sind bei ihnen.
    9 Ihr Haus hat Frieden ohne Furcht, und Gottes Rute ist nicht über ihnen.
    10 Ihr Stier bespringt und es missrät nicht; ihre Kuh kalbt und wirft nicht fehl.
    11 Ihre Knaben lassen sie hinaus wie eine Herde, und ihre Kinder springen umher.
    12 Sie jauchzen mit Pauken und Harfen und sind fröhlich mit Flöten.
    13 Sie werden alt bei guten Tagen, und still ziehen sie in das Totenreich hinab

    Ich unterstelle dem Autor nicht, dass dies seine Absicht wäre, aber diese Art der Verbindung von Gesundheitsbotschaft und Sünde stimme ich nicht zu. Und sie hat, vorsichtig formuliert, einen sehr faden Beigeschmack, wenn Menschen deswegen ihr Krankheit oder ihr schlechtes Leben mit eigener Sündhaftigkeit in Verbindung bringen. Diese Art der Gesundheitsbotschaft kann falsche Angst, kontraproduktive Frustration und negative Schuldgefühle erzeugen. Und meiner Meinung nach das Evangelium in einem falschen oder verzerrten Licht darstellen und damit den Zugang zu Gott erschweren, statt zu erleichtern.

    Diese Tendenz in der Verkündung mancher adventistischen Brüder bereitet mir Sorge.

    LG

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare auf dieser Website sollen für nachfolgende Besucher von Nutzen sein. Unsere ganz subjektiven Moderatoren mögen daher Beiträge, die zum Thema passen, kultiviert sind und Lesewert mitbringen.