Täglich erreichen uns neue Meldungen darüber, wie weit die Impfstoffforschung gegen CoViD‑19 bereits fortgeschritten ist. Wann ein Impfstoff gegen den Erreger kommt, ist allerdings noch völlig unklar. Angesichts etlicher gescheiterter Versuche aus den vergangenen dreißig Jahren, einen sowohl wirksamen als auch sicheren Impfstoff gegen Coronaviren zu entwickeln, sieht sich die Medizin auch in diesen Zeiten gewaltigen Herausforderungen gegenüber.

Vor wenigen Wochen erschien ein Interview, in dem der Arzt und New-York-Times-Bestsellerautor Dr. Joseph Mercola den Robert F. Kennedy Junior hinsichtlich etwaiger Herausforderungen bei der Entwicklung von Coronavirus-Impfstoffen befragte. Der Neffe vom ermordeten US-Präsident John F. Kennedy, der als Anwalt und als Aktivist auf Umweltschutz- und Impffragen spezialisiert ist, äußert sich besorgt über die Art und Weise, wie die Impfstoffentwicklung beschleunigt wird:

Wir alle warten auf einen Impfstoff und wenn sie einen Impfstoff entwickeln und sie tatsächlich verlässliche Sicherheitstests damit durchgeführt haben und der Impfstoff wirksam ist, dann würde ich mich sehr über diesen Impfstoff freuen. Aber das Problem ist, dass sie derzeit keine Sicherheitstests durchführen […] Seit vielen Jahren, seit drei Jahrzehnten, versuchen die Leute, einen Impfstoff gegen Coronaviren zu entwickeln. Ein Coronavirus kann super-virulent, super-tödlich und super-übertragbar sein; es kann aber auch mild sein wie eine Erkältung. Die Chinesen haben versucht, einen Impfstoff zu entwickeln […] und wenn man versucht, einen Impfstoff zu finden, was macht man da? Man beschleunigt die Evolution.

Dieser beschleunigte virale Mutationsprozess erlaube es, sechs Jahre Arbeit mit dem mutierenden Virus innerhalb weniger Tage zu erledigen. Doch im Rahmen dieses Prozesses können sich laut Kennedy kurzerhand hochgradig ansteckende Formen des Coronavirus bilden.

Impfstoffe gegen Coronaviren lösen eine sehr starke Antikörperreaktion aus. Kennedy führt im Interview aus, wie es in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder zu Zwischenfällen kam, bei denen Patienten in Folge solcher Impfungen schwer erkrankten und nicht selten daran starben. Gegenüber Dr. Mercola erklärt Kennedy:

Die bindenden Antikörper eröffnen der Krankheit einen Weg in den Körper und sie stoßen etwas an, das als paradoxe Immunreaktion bezeichnet wird. Das bedeutet: Alles sieht prima aus, bis man die Krankheit bekommt. Dann aber verläuft die Krankheit viel, viel schlimmer.

Insbesondere in Verbindung mit anderen Grippeimpfungen könnte es zu Komplikationen kommen. Einer im Fachmagazin Vaccine veröffentlichten Pentagon-Studie ist zu entnehmen, dass „eine Influenza-Impfung das Risiko für andere Atemwegsviren erhöhen“ kann. Wer sich 2017 oder 2018 gegen die saisonale Grippe impfen ließ, hatte eine um 36 Prozent höhere Wahrscheinlichkeit, einen Coronavirus-Infekt zu erleiden. Studien mit demselben Ergebnis gebe es laut Kennedy mindestens zehn weitere.

Neben den Gefahren, die die Entwicklung eines Impfstoffs gegen CoViD-19 mit sich bringt, ist es nicht minder schwierig, einen tatsächlich wirksamen Wirkstoff zu generieren. Das liegt vor allem daran, dass es sich bei SARS-CoV-2 um ein sich überaus rasch mutierendes Virus handelt. Da schon jetzt viele Reinfektionen, also Wiedererkrankungen zu beobachten sind, ist es unwahrscheinlich, dass ein Impfstoff einen stärkeren Immunschutz bieten könnte als der, den eine natürliche Infektion mit dem Coronavirus verleiht.

Bis es einen sicheren und gleichzeitig wirksamen Impfstoff gegen das Coronavirus geben wird, kann es demnach noch einige Jahre dauern. Nehmen wir daher die natürlichen Mittel in Anspruch, die Gott uns durch seine Schöpfung zur Stärkung unseres Immunsystems gegeben hat. Diese sind unter anderem eine gesunde Ernährung, ausreichend Sonnenlicht und Bewegung sowie genügend gesunder Schlaf. All das könnte der effektivste Schutz gegen viele Erkrankungen sein.

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