Selten waren die Medien so sehr von einem Thema beherrscht wie zurzeit von dem Coronavirus. Wenn es um etwas derartig Seltenes und Unbekanntes wie eine Pandemie geht, ist es hilfreich, die Geschichte vergangener, ähnlicher Ereignisse zu kennen. Zu lernen, wie Menschen solchen Situationen bereits erfolgreich begegneten, kann von unschätzbarem Wert sein.

Vereinzelt fällt bei der Betrachtung der derzeitigen Virusgefahr der Begriff der Spanischen Grippe. Die Spanische Grippe war eine Pandemie, die im Jahr 1918 viel Leid auf der Welt anrichtete, die zu dieser Zeit ohnehin von den desaströsen Folgen des Ersten Weltkriegs gebeutelt war. Betrachtet man die absoluten Zahlen der Erkrankungs- und Todesfälle, so ist die Spanische Grippe vergleichbar mit dem Ausbruch der Pest im Jahre 1348, die etwa ein Drittel der damaligen europäischen Bevölkerung dahingerafft haben soll.

Quelle: Otis Historical Archives, National Museum of Health and Medicine / CC BY

Kaum einer wusste mit der überraschend auftretenden Spanischen Grippe in rechter Weise umzugehen. Anders war es bei den Siebenten-Tags-Adventisten, einer bis heute bestehenden protestantischen Konfession, bei der sowohl die körperliche als auch die geistige und geistliche Gesundheit einen hohen Stellenwert genießen. Zur Förderung einer ganzheitlich gesunden Lebensweise betrieben Adventisten etliche Sanatorien und Gesundheitszentren, die einen besonderen Fokus auf natürliche Heilmittel setzten.

Dieselben Heilmittel aus der Natur und derselbe Lebensstil spielten eine gewichtige Rolle im Kampf gegen die hoch ansteckende Grippe. Rund um die Uhr behandelte man die Patienten mit Wasseranwendungen und natürlichen Heilmitteln und erreichte mit dieser Methode eine äußerst geringe Sterblichkeitsrate. Zehn verschiedene adventistische Sanatorien zählten insgesamt 1120 Patienten. Bei jenen Patienten, die sich zu Hause selbst behandelten, betrug die Sterblichkeitsrate vier Prozent. Unter denen, die stationär aufgenommen wurden, starben weniger als ein Prozent.

Natürliche Heilmittel wie frische Luft und Sonne, Bewegung, vitalstoffreiche Ernährung, Wasser innerlich und äußerlich, Ruhe und Gottvertrauen sind nicht nur effektiv darin, einer solchen Viruserkrankung vorzubeugen, sondern sie auch zu bekämpfen, wenn sie bereits eingetreten ist. Eine gesunde Lebensweise ist daher nicht nur hilfreich in der Bekämpfung des derzeitigen Coronavirus, sondern ebenso eine weise Präventionsmaßnahme gegen zukünftige Epidemien, die womöglich auf uns zukommen werden.

Glaubt man den Vorhersagen der Bibel, dann werden Katastrophen dieser Art sowohl häufiger als auch verhängnisvoller. Auf die Frage nach den Zeichen Seiner baldigen Wiederkunft, antwortete Jesus seinen Jüngern:

Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.

Matthäus 24,7

Die wirksamsten Gegenmittel gegen diese Seuchen finden wir nicht in teuren Medikamenten, sondern in der von Gott erschaffenen Natur, die uns – egal, ob arm oder reich – üblicherweise gut zugänglich ist. Gott wird diejenigen versorgen, die Ihm vertrauen.

Zu Seinen Jüngern sagte Jesus zudem:

Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht. Während wir die Angst um uns herum erleben und ebenfalls versucht sind, in Panik zu verfallen, so lasst uns unsere Gedanken auf die göttlichen Versprechen richten und ohne Furcht in enger Verbindung mit Gott leben.

Lukas 21,28

Dieser Artikel hat 3 Kommentare

  1. Dieter Strunk, Lübeck Antworten

    Wie tröstlich. Genau diese beiden Bibelzitate haben wir heute in unserem Gebet gebetet. Gott segne Euch und uns alle.

  2. Apache Antworten

    Sehr interessant, daß mein Beitrag gelöscht wurde. Ich weiß das richtig einzuordnen.
    Eure persönliche Verantwortung
    für Euer Denken, Sprechen und Tun ist die Rechnung, die nicht mit Geld beglichen wird.

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