29. Februar 2016, kftnews.com, Hal Mayer

Donald Trump möchte, dass die Kirche mehr Stärke zeigt und die Pastoren mutiger predigen. Dazu hat er sich verpflichtet, sollte er zum Präsidenten gewählt werden. „Der Kirche wurde viel genommen. Ich möchte sie wieder stark machen. Das Christentum wird immer mehr beschnitten und uns Stück für Stück genommen … Ich möchte, dass Pastoren und Prediger frei aufstehen und im Interesse des Christentums verkündigen können“, so Trump. „Zurzeit trauen sie sich nicht, weil sie ihre Steuerbefreiung nicht verlieren wollen. Ich werde das ändern.“

Trump glaubt, die Bundesregierung hätte die Kirche nicht ihres Einflusses berauben dürfen. Er bezieht sich auf das Johnson Amendment, mit dem die Abgabenordnung der USA dahingehend geändert wurde, dass steuerbefreite Organisationen wie Kirchen sich nicht mehr für oder gegen politische Kandidaten aussprechen dürfen.
„In der Öffentlichkeit mag er ein wenig ungehobelt erscheinen, doch es wird ihm nachgesagt, dass er auch erledigt, was er anpackt“, sagt David Brody von CBN Brody File. „Sein Markenzeichen ist Zielerreichung. Wenn er sagt, er wird sich ‚für die Evangelikalen einsetzen‘ und das Christentum nach vorne bringen, glauben ihm die Menschen aufs Wort. Das ist in der Politik keine schlechte ‚Trump(f)karte‘.“

„Ich bin Christ. Ich bin Protestant. Ich bin Presbyterianer. Offen gesagt: Ich glaube, dass das Christentum und die Christen in unserem Land nicht richtig behandelt werden. Das Gesetz, das zur Zeit von Lyndon Johnson erlassen wurde, ist furchtbar. Die Kirchen wagen nicht, offen zu sprechen, weil sie ihre Steuerbefreiung nicht verlieren möchten. Das ist für mich eines der Probleme. Ich kenne Menschen, die sich gerne für mich aussprechen würden, doch sie möchten nicht politisch werden und beziehen deswegen keine Stellung. So etwas raubt der Kirche ihre Kraft. Diese Kraft möchte ich ihr zurückgeben, denn die Kirche muss wieder stark werden.“

handcuffs„Kirchliche und staatliche Amtsträger werden vereint versuchen, alle Menschen zur Heiligung des Sonntags zu bringen – durch Bestechung, Überredung oder Zwang. Die fehlende göttliche Autorität wird durch den Druck von Verordnungen ersetzt werden. Politische Korruption untergräbt die Liebe zur Gerechtigkeit und die Achtung vor der Wahrheit. Selbst im freien Amerika werden Beamte und Gesetzgeber der breiten Forderung nach einem Gesetz, das die Sonntagsfeier erzwingt, nachgeben, um sich die öffentliche Gunst zu sichern. Die Gewissensfreiheit, die so große Opfer gekostet hat, wird nicht länger respektiert werden. In dem bevorstehenden Konflikt werden die Worte des Propheten sich erfüllen: ‚Und der Drache wurde zornig über die Frau und ging hin, um Krieg zu führen mit den Übrigen von ihrem Samen, welche die Gebote Gottes befolgen und das Zeugnis Jesu Christi haben.‘ (Offenbarung 12,17).“ (Ellen White, The Great Controversy, S. 592; vgl. Der Große Kampf, S. 593)

Sollte Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt werden, können wir uns darauf gefasst machen, den Anfang der letzten Bewegung für das Sonntagsgesetz zu sehen. Die politische Unterstützung wird die Kirchen mutig machen, und das endzeitliche Bild des Tieres, von dem die Bibel spricht, könnte sehr schnell vor unseren Augen entstehen, genau, wie es vorhergesagt ist. Das ist eine ernste Angelegenheit! Wer diese Prophezeiungen verachtet und verlacht, wird unvorbereitet sein, wenn sie sich erfüllen.

Quellen:
Donald Trump: “I Want to Give Power Back to the Church”, Hal Meyer
ktfnews.com, 29. Februar 2016

Dieser Artikel hat 2 Kommentare

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare auf dieser Website sollen für nachfolgende Besucher von Nutzen sein. Unsere ganz subjektiven Moderatoren mögen daher Beiträge, die zum Thema passen, kultiviert sind und Lesewert mitbringen.