Es gibt sie noch: Menschen in verantwortlicher Position, die sich aus der Deckung wagen, in dem sie Klartext reden. Zu ihnen gehört ganz ohne Zweifel Südafrikas Oberster Richter Mogoeng Mogoeng.

Mogoeng, der bei der Ausübung seines Amtes keinen Hehl aus seiner christlichen Überzeugung macht, betete kürzlich bei einer öffentlichen Veranstaltung, dass Gott sein Volk vor einer der Gesundheit nicht zuträglichen Vakzination bewahren möge.

Laut der Zeitschrift Guardian war dies das erste Mal seit Ausbruch der Pandemie, dass ein hoher Richter solche Bedenken geäußert habe. Auf Fragen dazu sagte er auf einer Pressekonferenz am Freitag zur Veröffentlichung eines Justizberichts, dass ein Impfstoff, der für den Menschen schädlich wäre, „niemals das Licht der Welt erblicken“ darf. Mogoeng fügte hinzu: „Ich glaube nicht, dass der Impfstoff jemals verpflichtend sein darf … Man kann den Menschen keinen Impfstoff aufzwingen. Warum sollte man?“

Generell scheinen die Menschen in Südafrika die Vorgänge rund um die geplanten Vorbereitungen für die bevorstehenden Impfungen wachen Auges zu verfolgen. Bereits als in Südafrika die erste Coronavirus-Impfstudie des Kontinents durchgeführt wurde, protestierten Impfgegner gegen die Verwendung von Afrikanern als Testpersonen. Amazing discoveries berichtete darüber bereits im Juli 2020.

Hochinteressant ist in diesem Zusammenhang, dass Afrika als Kontinent von der Coronavirus-Pandemie weniger betroffen ist, als gedacht. Zu Beginn derselben „hat man eine medizinische Katastrophe auf dem afrikanischen Kontinent erwartet – diese ist zumindest bisher ausgeblieben. Warum, darüber spekulieren Forscher noch“, berichtet der ORF.

„Dass die befürchtete Katastrophe bis jetzt ausgeblieben ist, könnte einerseits daran liegen, dass die Bevölkerung in afrikanischen Ländern durchschnittlich viel jünger ist als in Europa oder Nordamerika und Jüngere von SARS-CoV-2 weniger stark betroffen sind. Während das Durchschnittsalter in der Europäischen Union etwa 43 Jahre ist, liegt der Altersmedian in Afrika bei knapp 20 Jahren. Das allein erkläre aber nicht, weshalb die Todesrate durchschnittlich 40 Mal niedriger ist als in Europa und den USA, so das internationale Forscherteam. … Sieht man sich die Anzahl der Todesfälle in Bezug auf die Bevölkerung an, sind in Südafrika bisher weniger Menschen an dem Virus verstorben als vergleichsweise in Großbritannien, der Schweiz oder Portugal.“

Vielleicht verhilft ja die ausreichende Verfügbarkeit von Vitamin D zu einer weiteren Erklärung ausbleibender Covid-19-Erkrankungen auf dem afrikanischen Kontinent. Eine Mangelversorgung dieses lebenswichtigen Vitamins sollte dort wohl eher ausgeschlossen werden können als hierzulande. Auch bei Verwendung von Artemisia annua in einigen Ländern Afrikas wurde ein günstiger Einfluss auf Covid-19 festgestellt.

Der Bayrische Rundfunk nennt kaum vorhandene Zivilisationskrankheiten wie Diabetes und Bluthochdruck, welche als Risikofaktoren für einen schweren Verlauf von Covid-19 bekannt sind, als Gründe, weshalb Afrika weniger von der Corona-Pandemie betroffen sei.

Laut RKI verursachen Coronaviren beim Menschen „vorwiegend milde Erkältungskrankheiten, können aber mitunter schwere Lungenentzündungen hervorrufen.“ Das in weiten Teilen tropische Klima Afrikas sowie, dass sich Menschen in Afrika grundsätzlich viel im Freien aufhalten, sollte dem entgegenwirken.

Es scheint gut begründet, dass Mogoeng Mogoeng eine kaum erforschte Corona-Impfung als Heilsbringer für seine Landsleute ablehnt. Afrika hat andere und bessere Möglichkeiten, dem Coronavirus effektiv zu begegnen. Schweigen will er nicht: „Ich kümmere mich nicht um die Konsequenzen. Wir haben schon viel zu lange geschwiegen und uns an die Regeln gehalten.“

Mogoeng scheint ein unbestechlicher Richter zu sein, der Widerstand nicht fürchtet und sich für das Wohl der Menschen, für deren Recht er Verantwortung trägt, einsetzt. Ist dem so, handelt er im Sinne Gottes, der selbst ein gerechter Richter ist. Psalm 9,5 beschreibt dies mit den Worten: „Denn du führst mein Recht und meine Sache, du sitzt auf dem Thron, ein rechter Richter.“ Dieserart Richter braucht das Land. In letzter Zeit werden gesetzgebende und richtungsweisende Entscheidungen, die Zukunft ganzer Nationen betreffend, in immer schnellerem Takt getroffen. Beten wir, dass unsere Richter so entscheiden, dass es letztlich dem Wohl der Bevölkerung und der weltweiten Ausbreitung des Evangeliums dient.

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