Was ist das größte Geschenk, das man seinem Kind machen kann? Einem kanadischen Werbeplakat zufolge ist es jedenfalls nicht das sehnsüchtig erwartete Geschwisterchen. In der Reklame heißt es nämlich: „Das liebevollste Geschenk, das du deinem ersten Kind machen kannst, ist, kein weiteres zu bekommen.“

Quelle: https://oneplanetonechild.org/

In der kanadischen Metropolregion Vancouver finden sich zahlreicher dieser und ähnlicher Plakate. Sie sind das Ergebnis einer großangelegten Werbekampagne des Projekts One Planet, One Child von der Non-Profit-Organisation World Population Balance. Geworben wird unter anderem mit einem Bild eines Autostaus und dem Slogan: „Überlastung beginnt mit der Empfängnis.“ Mit ihrem lauten Appell zur geplanten Kinderlosigkeit bzw. zur Entscheidung für lediglich ein Einzelkind erhoffen sich die Urheber der Aktion, den modernen Trend hinsichtlich einer kleinen Familiennorm zu beschleunigen, um langfristig für eine nachhaltige Zahl der Weltbevölkerung zu sorgen. Für sie sei Überbevölkerung „eine Grundursache für Ressourcenverknappung, Artensterben, Armut und Klimawandel“.

Quelle: https://oneplanetonechild.org/

In der kanadischen Öffentlichkeit wird die Kampagne kontrovers diskutiert. Unterstützung erfährt sie erwartungsgemäß vor allem von Umweltaktivisten. Gegenwind kommt insbesondere aus christlichen Kreisen. Die Forderungen der Organisation stehen nämlich im direkten Gegensatz zum göttlichen Auftrag an die Menschheit, wie er in der Bibel festgehalten ist:

Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde.

1. Mose 1,28

Es war Gottes Plan für die Menschheit, sich fortzupflanzen und intakte Familien zu gründen. Er selbst ist der Geber eines jedes Lebens und freut sich über jedes Baby, das das Licht dieser Welt erblickt. Im Schöpfungsbericht gibt Gott den Menschen darüber hinaus den Auftrag, die Umwelt zu schützen und sie zu bewahren. Deshalb müssen die irdischen Ressourcen ausgewogen und weise genutzt werden. Doch ist eine Ein-Kind-Strategie tatsächlich eine angemessene Lösung?

Überbevölkerung ist nicht die Wurzel der Umweltprobleme auf dieser Erde. Die Sünde, die in unseren Herzen herrscht – unter anderem Selbstsucht, Gier und Korruption –, ist das ultimative Problem. Und dieses Problem erfordert die einzig endgültige Lösung: das Evangelium von Jesus Christus. Jesus kam, um uns von der Sünde zu retten und um uns neue Herzen zu geben, die Gott lieben und alles, was Er geschaffen hat. Derselbe Jesus wird wiederkommen und die Erde neu machen. Denn so hat er es im biblischen Buch der Offenbarung versprochen:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr. […] Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen. Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!

Offenbarung 21,1+5

Dieser Artikel hat 1 Kommentare

  1. Hilmar Krauss Antworten

    Es wäre interessant, zu untersuchen, welche Länder die größten Ressourcenverschwender und somit die eklatantesten Sündrr gegen Gottes Gebot, den Garten zu bebauten und zu bewahren. Ich wűrde sagen, es sind nicht diejenigen, die eine hohe Geburtenrate haben…

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