Weltweit dominierte monatelang, fast in Alleinstellung, das Coronavirus die Nachrichtensendungen und Newsfeeds. Ende Mai war es jedoch ein anderes Ereignis, das seitdem weltweit für Aufsehen sorgt: Der Todesfall George Floyd löste eine breite Kontroverse aus, die in verschiedenen Ländern zu diversen gesellschaftlichen Unruhen führte und vielerorts auch politische Konsequenzen nach sich zieht.

Es war der 25. Mai dieses Jahres, als der 46-jährige Afroamerikaner George Perry Floyd im US‑Bundesstaat Minnesota durch eine gewaltsame Festnahme getötet wurde. Wie verschiedene Kameras festhielten, kniete ein Polizeibeamter fast neun Minuten lang auf dem Hals von George Floyd, während sowohl Passanten als auch das Opfer selbst wiederholt um sein Leben flehten. Obwohl Floyd das Bewusstsein verlor, ließen die Polizeibeamten nicht von ihm ab. Alle Reanimationsversuche der herbeieilenden Sanitäter blieben wirkungslos, woraufhin Floyd etwa eine Stunde später offiziell für tot erklärt wurde.

Der Fall löste sowohl in den USA als auch in Europa großflächige Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt aus. In den Vereinigten Staaten kam es im Zuge der Ausschreitungen zu weiteren Todesfällen. In Deutschland stieß dieses Ereignis eine breit geführte Debatte an, die ebenfalls den Alltagsrassismus hierzulande kritisiert. Besonders von christlichen Kirchen erwartet man derweil, dass sie sich lautstark im Kampf gegen Rassismus einsetzen sollten.

Doch wie sollte sich ein bibelgläubiger Christ positionieren und verhalten? Der weiseste Weg ist es, sich am Beispiel Jesu zu orientieren. Jesus war in seinem gesamten Erdenleben immer eifrig darum bemüht, Vorurteile zwischen Juden und Heiden abzubauen. Im vierten Kapitel des Johannesevangeliums beispielsweise ist die Samariterin am Jakobsbrunnen sehr verwundert, dass Jesus, der doch Jude war, Gemeinschaft mit ihr pflegte. In den letzten Worten an seine Jünger beauftragte er sie, das Evangelium allen Nationen, also auch Menschen jeglicher Herkunft und Hautfarbe zu verkünden:

Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker.

Matthäus 28,19a

Als Gott unsere Erde erschuf, erschuf er den Menschen nach seinem Bilde. Er liebt jeden Menschen – ganz unabhängig von dessen Hautfarbe. Satan dagegen, der Widersacher Gottes, hasst die menschliche Rasse, was ihn zum ärgsten aller Rassisten macht. Doch er sucht vehement nach Nachahmern, besonders in dieser Zeit. Dies veranlasste Jesus zu der traurigen Prophezeiung:

Weil die Missachtung des Gesetzes überhandnehmen wird, wird die Liebe in vielen erkalten.

Matthäus 24,12

Lassen Sie uns Nachahmer Christi sein und nicht des Teufels. Nehmen wir als gläubige Christen in der viel zu sehr von Hass geprägten Kontroverse den Rat des Apostels Paulus ernst:Titus 3,2 Kein Christ darf gehässig über andere reden oder gar Streit suchen. Er soll vielmehr jedem freundlich und liebevoll begegnen.

Dieser Artikel hat 2 Kommentare

  1. Joachim Dems Antworten

    Ihr Lieben,
    bitte recherchiert derartige Themen besser. Ihr bekommt zwar dann noch die Kurve zum biblischen Antirassismus. Aber Satan versucht die Menschheit völlig zu verwirren. Bei Festnahmen in den USA werden weitaus mehr Weiße als Schwarze getötet. Weiße und schwarze Polizisten stehen einem Heer von bewaffneten Amerikanern gegenüber und setzen sich tagtäglich der Gefahr aus, erschossen zu werden, vielfach mehr als ein deutscher Polizist. An den Antirassismus-Demonstrationen, die im Gegensatz zu den Anticorona-Demonstrationen ohne Beschränkungen durchgeführt werden konnten, erkennt man, dass die Massen gelenkt werden. Sie lenken vom wirklichen Problem ab. Die NWO-Politik ist nicht am Wohl sondern an der Vernichtung des Menschen interessiert. Ca.
    1 Milliarde Abtreibungen seit Einführung ca. 1973 sollen durchgeführt
    worden sein. Das sind über 21 Millionen Morde an ungeborenen Kindern pro Jahr. Zwangsprostitution, pädophile Kinderschändung bis zu Ritualmorden von Geistlichen, Politikern, Regierenden und Hochadel sollten eigentlich jeden Tag Anlass zu Demonstrationen und Protesten geben. Vielmehr sollten wir unser eigenes Haus von Unrecht und Unmoral reinigen und gegen unsere verantwortungslosen Gemeindeleiter und Präsidenten protestieren. Jeder kann heute in unserer Kirche so leben wie er will, wenn er es nur geschickt anstellt und Kritik gegenüber der Obrigkeit vermeidet. Willkürlich werden Täter zu Opfern und Opfer zu Tätern gemacht. Heuchelei, böse Nachrede, Lüge und Betrug steht nahezu auf der Tagesordnung. Jesu Leben war ein Protest gegen die geistliche Elite, die irrte, und eine Einladung an die Suchenden und Verirrten. Aber Laodizea nimmt den peinlichen Ermahner nicht mehr war: Unsere geistliche Verblödung und Nacktheit erkennen nur wenige der Geringsten. Dass Jesus uns ausspeien will, nehmen wir in unserer geistlichen Arroganz bzw. Blindheit nicht mehr wahr. Gott, unser Vater, möge uns in unserem
    Herrn Jesus gnädig sein. Euch wünsche ich Gottes Segen.

    MFG
    Joachim Dems

  2. AD / Redaktion Antworten

    Lieber Joachim, solltest du einen Recherchefehler im obigen Artikel gefunden haben, dann sind wären für einen konkreten Hinweis dankbar.

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