12. Oktober 2018, Ted N. C. Wilson, ANN, Silver Spring (USA)


Diesen Beitrag als Video (deutsch übersprochen) ansehen:

 

Dieses Video herunterladen (108 MB): Rechtsklick hier und dann „Speichern unter“ auswählen


Liebe Gemeindeglieder der fast 21 Millionen Siebenten-Tags-Adventisten auf der ganzen Welt – ich grüße euch alle! Ja, ich wende mich an jeden Einzelnen von euch, unseren lieben und treuen Mitgliedern von Gottes Adventbewegung. In Kürze wird der Exekutivausschuss der Generalkonferenz in Battle Creek zu seiner jährlichen Herbstsitzung zusammenkommen, unter dem Motto „Erreicht die Welt – glaubt Seinen Propheten“ sowie unter dem Motto der LEAD-Konferenz „Die Vergangenheit hat Zukunft – zurückblicken, um vorwärtszugehen“. Wir werden zurückschauen, wie Gott Seine Pioniere früher geführt hat, und voller Zuversicht auf Seine Führung für unsere Zeit bauen. Wie immer setzen wir unser Vertrauen ganz auf Ihn. Psalm 23,1-3 sagt uns:

Ps 23,1 Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln.

2 Er lagert mich auf grünen Auen, er führt mich zu stillen Wassern.

3 Er erquickt meine Seele. Er leitet mich in Pfaden der Gerechtigkeit um seines Namens willen.

Wir müssen uns auf Jesus, unseren Hirten, stützen und uns in allem, was wir als Exekutivausschuss tun, von Ihm leiten lassen.

Bei unserer Jahressitzung werden wir uns mit einer sehr sensiblen Empfehlung des „Prüfungskomitees für Einheit“ beschäftigen, in der es um die Beachtung von Beschlüssen der Gemeinde Gottes geht. Diese Empfehlung berücksichtigt Rückmeldungen aus der Weltgemeinde und Wünsche von Delegierten der Weltgemeinde auf der vorigen Jahressitzung. Sie möchte Leitungsebenen einen Rahmen zur Verfügung stellen, um Fälle von Nichtbeachtung in ihrem Bereich auf christusähnliche, heilende Weise zu lösen. In meiner Verantwortung als Präsident der Generalkonferenz möchte ich dazu aufrufen, ab sofort und bis Sabbat, den 20. Oktober, ganz besonders dafür zu beten, dass ein freundlicher, respektvoller und liebevoller Geist unter den Teilnehmern herrscht und der Heilige Geist unsere Überlegungen leiten kann, wie wir die Erwartungen der Weltgemeinde umsetzen sollen. Ich bitte euch, diese Botschaft überall zu verbreiten, damit das ganze Weltfeld von diesem Gebetsaufruf erfährt.

Wir sollen ständig zu Gott beten, aber mehr noch vor großen Herausforderungen, weil wir gerade dann Seine Führung, Ausrichtung und Weisheit brauchen. In so einer Situation befinden wir uns gerade, und wir sollten uns demütigen und darum bitten, dass der Spätregen des Heiligen Geistes auf Gottes Volk fällt, damit es die große Mission vorantreibt, die dreifache Engelsbotschaft der Welt zu verkünden und Christi baldiges Kommen vorzubereiten. Ja, Er kommt bald!

In 2. Chronik 7,14 lesen wir:

2Chr 7,14 [Wenn] mein Volk, über dem mein Name ausgerufen ist, sich demütigt, und sie beten und suchen mein Angesicht und kehren um von ihren bösen Wegen, dann werde ich vom Himmel her hören und ihre Sünden vergeben und ihr Land heilen.

Geschwister, ich will mich vor Gott demütigen, zu Ihm beten, Sein Angesicht suchen, von meinen Neigungen umkehren – und ich bitte euch, das Gleiche zu tun. Wir brauchen Erweckung und Reformation im persönlichen wie im Gemeindeleben. Wir müssen uns mehr und vollständig auf Christus, Seine Gnade, Seine rechtfertigende und heiligende Gerechtigkeit in unserem Leben verlassen. Der Teufel weiß: Wenn wir uns vor Gott demütigen und uns Ihm ganz ausliefern, wird der Heilige Geist im Spätregen kommen. Satan wird alles in seiner Macht Stehende tun, um unsere demütige Übergabe an Gott zu verhindern, weil der Teufel dann Uneinigkeit und Zweifel an Gottes Gemeinde und ihrer gemeinschaftlichen Autorität auf einer Jahressitzung oder GK-Vollversammlung aufbringen kann. In den Zeugnissen, Band 9, S. 261, heißt es:

9T 261 Gott hat bestimmt, dass die Vertreter Seiner Gemeinde, wenn sie aus allen Teilen der Erde zu einer Generalkonferenz versammelt sind, Autorität haben.

Ungeachtet dessen, was ihr vielleicht gehört oder gelesen habt, dürft ihr wissen, dass sich die Generalkonferenz durch gezielten Dialog, akkurate Informationen und ernstes Gebet aufrichtig bemüht hat, die Gemeinde über das Vorrecht und die heilige Verantwortung jedes gewählten Leiters aufzuklären, die mehrheitlich gefassten Beschlüsse der Vollversammlungen und des Exekutivausschusses der Generalkonferenz zu respektieren, selbst wenn wir persönlich nicht mit jeder Entscheidung einverstanden sein sollten. Stellt euch das organisatorische Chaos und die Uneinigkeit vor, würde sich die Gemeinde nicht an ausführlich diskutierte und gemeinsam beschlossene Regeln halten! Wir brauchen dazu Glauben an Gott und das Vertrauen, dass der Heilige Geist Seine Gemeinde führt.

Ich bitte Gott, dass wir alle als Glaubensgeschwister auf der ganzen Erde unsere Weltgemeinde und die Generalkonferenz unterstützen und für sie beten. Betet für alle Glieder rund um den Globus, dass Gottes Geist uns eint, um Seine Mission durch „Totale Gliederinvolvierung“ und alle sonstigen Wege persönlicher und öffentlicher Mission zu vollenden. Jeder soll etwas für Jesus tun!

Was für eine wertvolle Ermutigung ist der Psalm 133,1:

Ps 133,1 Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen!

Ich demütige mich vor dem Herrn und bitte Ihn, mir stets Jesu Gebet um Einheit in Johannes 17 vor Augen zu halten, das den wunderbaren Wunsch unseres Herrn in Vers 21 enthält:

Joh 17,21 … auf dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.

Es ist mein demütiger Entschluss, mich auf Christus und seinen Wunsch nach Einheit zu konzentrieren. Bitte betet dafür, dass Gottes weltweite Gemeinde dasselbe tut. Mögen wir alle, und ich schließe mich ein, uns durch Gottes Gnade ganz der vollkommenen Ordnung und Harmonie Christi unterstellen und so die Probleme vermeiden, die in den Zeugnissen für die Gemeinde, Band 1, S. 650, geschildert sind:

1T 650 Satan weiß genau, dass nur Ordnung und harmonische Zusammenarbeit den Erfolg sichern können. Er weiß genau, dass in der Himmelswelt alles in perfekter Ordnung abläuft und das Vorgehen der Engelscharen von Unterordnung und gründlicher Disziplin gekennzeichnet ist. Auf jede denkbare Weise versucht er, bekenntliche Christen möglichst weit vom himmlischen Vorbild abzubringen. Deshalb verführt er sogar das bekenntliche Volk Gottes zu der Ansicht, Ordnung und Disziplin seien Feinde der Geistlichkeit, und der einzig sichere Weg sei, dass jeder seiner eigenen Überzeugung folge und sich besonders von christlichen Gemeinschaften fernhalte, die eine Einheit formen und um Disziplin und gemeinsames Vorgehen bemüht sind. Jede Maßnahme zur Herstellung von Ordnung betrachten sie als Gefahr, als Einschränkung ihrer Freiheitsrechte, und fürchten sie daher als „päpstlich“. In ihrer Blindheit betrachten sie es als Stärke, auf ihre Freiheit zu unabhängigem Denken und Handeln zu pochen. Das Wort von Menschen gilt ihnen nichts. Sie sind niemandem verantwortlich. Mir wurde gezeigt, dass Satan sich gezielt darum bemüht, Menschen das Gefühl zu geben, es sei Gottes Wille für sie, allein loszugehen und ihrem eigenen Weg zu folgen, unabhängig von ihren Brüdern.

Meine lieben Geschwister! Wie schön es doch ist, wenn Jesus und Seine himmlische Mission im Mittelpunkt stehen! Er hat uns aufgetragen, Menschen durch die Kraft des Heiligen Geistes auf Seine baldige Wiederkunft vorzubereiten. Das ist meine Leidenschaft! Das ist mein Herzensanliegen und meine Lebensfreude! Dafür möchte ich meine Zeit nutzen. Konzentrieren wir uns auf Gottes Mission! Die Verlorenen für Jesus zu finden, soll unsere Toppriorität sein. Der Herr fordert uns auf: „Haltet zusammen, haltet zusammen, haltet zusammen!“

Noch einmal möchte ich euch weltweit zu einer Gebetszeit einladen, von heute an bis Sabbat, den 20. Oktober. Betet innig um Erweckung und Reformation, dass die einende Macht des Heiligen Geistes auf alle Teilnehmer dieser Herbstsitzung kommt! Gebt diesen besonderen Gebetsappell an jeden weiter. Mögen die Gebete aufrichtiger Geschwister aus aller Welt Gottes Volk in die Einheit führen, in einen Geist der Zusammenarbeit und Mission, damit dieses Volk der Übrigen, die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten, sein himmlisches Mandat ausführt.

Wir wollen beten.

Vater im Himmel, ich bitte Dich von Herzen, dass Du Deinem Volk auf der ganzen Welt nahekommst – jedem Glied, jeder Frau, jedem Mann, jedem Jugendlichen, jedem Kind. Sei mit den adventistischen Familien, lass sie ein Licht sein in ihrer Umgebung. Sei mit ihnen, wenn sie als Teil der „Totalen Gliederinvolvierung“ aktiv sind und jeder etwas für Dich tut. Herr, sei mit unseren Ortsgemeinden, den Predigern, den Leitern in den Gemeinden. Sei mit unseren Vereinigungen und Missionsfeldern. Sei mit unseren Verbänden und Divisionen. Und Herr, sei mit der Generalkonferenz. Sei mit uns allen, die wir zu Deiner weltweiten Adventbewegung gehören.

Herr, wir bitten innig um die Kraft des Heiligen Geistes in unserem Leben. Wir bitten um die Gegenwart des Heiligen Geistes, dass Du den Spätregen auf uns ausgießt. Möge die Macht des Heiligen Geistes mit der Jahressitzung sein und allem, was damit zu tun hat. Aber nicht nur dort, sondern darüber hinaus – wir sehnen uns nach Jesu Wiederkunft! Füll unsere Herzen mit Deinem Geist. Möge Deine Macht uns einen, damit wir tatsächlich Jesu Wunsch in Johannes 17 erfüllen können.

Herr, umgib jeden von uns auf diesem Globus mit deiner Gegenwart. Hilf uns, auf Dein baldiges Kommen zu schauen. Danke, dass Du uns hörst und bis ans Ende bei uns bist. Danke, dass die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten die Gelegenheit hat, ein großer Verkündiger der dreifachen Engelsbotschaft zu sein. Gib uns diese Kraft und diese Einheit!

Wir bitten im Namen Jesu, Amen.

Dieser Artikel hat 4 Kommentare

  1. Detlef Kinzer Antworten

    Vor 45 Jahren haben meine Frau und ich darum gebetet, dass Gott uns mit Menschen zusammenbringt, die nach der Bibel leben.
    Nach 3 Jahren hatten wir die Antwort durch eine Karte, mit einer Bibel als Geschenk und einer Einladung zum Bibelstudium.
    Über einen langen Zeitraum dachten wir, dass Laodicea der Grund für das lange Warten war; aber letztendlich wurde uns klar, dass Gott uns zeigen wollte, wie wir allein durch Führung seines Geistes nach seinem Willen zu leben lernen.
    Auch wenn es manchmal entmutigend ist, wenn man die die eigene Entwicklung oder die der Gemeinde betrachtet, hat uns Jesus durch seinen Geist immer wieder neue Hoffnung und neuen Mut geschenkt.
    Deshalb wollen wir uns ganz auf seine Hilfe verlassen, auch wenn es oft recht hoffnungslos aussieht, sagt mir unsere Erfahrung, persönlich und als globale Gemeinde, dass ER uns hört und handelt.

  2. Helga Hagel Antworten

    Gott ist die Liebe. Um ganz bei Gott zu sein müssen wir unser ICH töten und an diese Stelle Gottes Liebe (Versöhnung: Sohn Gottes Jesus) setzen. Diese Liebe geben wir weiter. In der „Gottes Liebe“ -Weitergabe ist Gott in uns. Mögen wir immerwieder dazu kommen! Das wichtigste ist damit: Liebe Gott von ganzen Herzen, von ganzer Seele und mit aller Kraft und deinen Nächsten wie dich selbst.
    Das führt zu Einheit in der Familie, in der Gemeinde und mit allen Gläubigen der Welt. Wir werden zu den Übrigen und werden mehr und mehr werden. Der Spätregen ist Gottes Liebe. Beten wir also um den Erhalt dieser Liebe und dass wir sie tun. Gott= Liebe, Jesus=lieben, Hl. Geist=liebend sein.
    „Gib uns täglich unser Brot“: gib und auch heute wieder deinen hl. Geist, der uns unser ICH tötet und uns mit deiner Liebe liebend macht, damit der Spätregen endlich fällt.
    Möge jeder Einzelne der Konferenz um den Hl. Geist bitten und in Gottes Namen=Liebe versammelt sein!
    Die Gnade unsers HERRN Jesu Christi und die Liebe Gottes und die Gemeinschaft des heiligen Geistes sei mit euch allen!

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare auf dieser Website sollen für nachfolgende Besucher von Nutzen sein. Unsere ganz subjektiven Moderatoren mögen daher Beiträge, die zum Thema passen, kultiviert sind und Lesewert mitbringen.