September 2016, ktfnews.com, Hal Mayer / AD

Hier auch mal eine positive prophetische Nachricht.

„Wie nah sind unsere nächsten außerirdischen Nachbarn? Sie könnten direkt nebenan sein“, sagen Astronomen. Ein vor kurzem entdeckter Exoplanet, der „Proxima b“ benannt wurde, ist nur 4,25 Lichtjahre von der Erde entfernt und umkreist unseren nächstgelegenen Nachbarstern, Proxima Centauri. „Er könnte bewohnbar sein, weil er der Erde ziemlich ähnelt“, sagen Astronomen. Mit Ausnahme der Sonne ist Proxima Centauri von allen Sternen am Himmel der Erde am nächsten.

Ob es an anderer Stelle im Universum Leben gibt, ist vielleicht eine der ältesten Fragen der Menschheit. Obwohl diese Frage in der Bibel beantwortet wird, scheinen die meisten Menschen die Antwort nicht zu glauben. Astronomen haben jetzt spannende Daten über Proxima b gesammelt, die die Bibel bestätigen könnten. Da wir gerade über Herrscher auf anderen Planeten sprechen – die Bibel sagt diesbezüglich in Hiob 1,6:

„Es geschah aber eines Tages, dass die Söhne Gottes vor den HERRN traten …“

Proxima b

Proxima b

Proxima b hat ungefähr die 1,3-fache Masse unseres Planeten und umkreist seinen Mutterstern in einer Entfernung, die es von der Temperatur her ermöglicht, dass flüssiges Wasser auf seiner Oberfläche existiert.

Im Gegensatz zur Erde umkreist Proxima b seinen Mutterstern Proxima Centauri in beachtlicher Nähe. Es liegt nur eine Distanz von 7,1 Millionen Kilometern zwischen ihnen, so dass Proxima b seinem Stern 20-mal näher ist als die Erde der Sonne. Wäre die Erde genauso nah an der Sonne, würde sie extrem heiß sein; aber Proxima Centauri ist ein roter Zwergstern und somit deutlich kälter und kleiner als unsere Sonne. Da er nur eine sehr kleine Umlaufbahn hat, braucht Proxima b lediglich 11,2 Tage, um seinen Mutterstern zu umkreisen.

Als Gott andere Welten erschuf, könnte es gut möglich gewesen sein, dass er ihnen andere lebenserhaltende Formeln zugrunde gelegt hat, z. B. einen kleineren Stern (Sonne) und eine kleinere Umlaufbahn als die Erde, so wie es bei Proxima b der Fall ist. „Das bedeutet, dass es praktisch vor unserer kosmischen Haustür einen potenziell bewohnbaren Planeten gibt“, sagt Lisa Kaltenegger, Direktorin des Carl Sagan-Instituts an der Cornell-Universität.

Proxima b befindet sich in der bewohnbaren Zone seines Muttersterns – ein bestechender Hinweis, dass er tatsächlich Leben beherbergen könnte. Aber man braucht mehr als nur Temperaturen, die die Existenz von flüssigem Wasser ermöglichen, um einen Planeten bewohnbar zu machen. „Unsere Aufgabe ist jetzt, diesen Planeten zu beobachten und seine Atmosphäre zu analysieren. Das wird uns mehr Aufschluss darüber geben, ob er bewohnbar ist oder nicht“, sagt Zachory Berta-Thompson, ein auf Exoplaneten spezialisierter Astronom der Universität von Colorado.

Astronomen haben nur sehr wenig Einblick in die Lebensbedingungen von Proxima b. Vieles ist noch unbekannt. Aber da die heutige Astronomie die nötigen Werkzeuge hat, um Planeten außerhalb unseres Sonnensystems zu untersuchen, wird Proxima b weiter erforscht werden, auch um herauszufinden, ob der Planet eine Atmosphäre hat und woraus sie besteht.

Eine interessante These ist, dass Proxima b sich selbst vor der Bombardierung mit UV-Licht, das seine Bewohnbarkeit für menschenähnliche Wesen reduzieren würde, durch Mechanismen schützt, die hochenergetische Strahlung in eine harmlose Wellenlänge umwandeln. Auf der Erde tun dies z. B. irisierende Korallen, was sie je nach Betrachtungswinkel in verschiedenen Farben des Regenbogens leuchten lässt. Stellen Sie sich einen ganzen Planeten vor, der regelmäßig am galaktischen Himmel farbiges Licht reflektiert, wenn die Sonnenstrahlen auf seine Oberfläche treffen!

„Es ist menschlich, davon zu träumen, eines Tages dort hinzureisen“, meint Dr. Charbonneau. Aber zum jetzigen Zeitpunkt „sind unsere Teleskope unsere Raumschiffe, die es möglich machen, die Bedingungen auf entfernten Planeten zu erforschen, auch wenn man sie nicht direkt besuchen kann.“

Charbonneau ist von der Entdeckung sehr begeistert, aber nicht überrascht. Der Grund ist, dass seine Forschungen nahelegen, dass jeder vierte rote Zwergstern einen Planeten von der Größe der Erde in seiner bewohnbaren Zone beherbergt. Planeten wie Proxima b sind wahrscheinlich ziemlich verbreitet, und es ist nicht außergewöhnlich, dass auch unser nächster Nachbarstern von einem Planeten umkreist wird.

sky-earth-space-working

„Wir wissen noch nicht, ob es Leben im Universum gibt“, sagt Berta-Thompson, „aber wir lernen endlich unsere Nachbarsterne in der Galaxie kennen und finden wirklich Aufregendes über sie heraus.“ Obwohl Proxima b vielleicht nicht alle Bedingungen einer Bewohnbarkeit wie auf der Erde erfüllt, ist es denkbar, dort extreme Lebensformen vorzufinden.

Viele Wissenschaftler sind Atheisten. Wenn sie auf ein oder zwei überraschende Details stoßen, glauben sie, etwas ganz Besonderes gefunden haben. In Wirklichkeit haben sie nur in winzigem Maßstab das dokumentiert, was Gott uns über das Leben im Universum bereits offenbart hat:

Der Herr hat mir Einblick in andere Welten gegeben. Mir wurden Flügel verliehen. Ein Engel begleitete mich auf der Reise von der Stadt zu einem Ort, der hell und herrlich war. Dort hatte das Gras ein lebendiges Grün; die Vögel zwitscherten eine freundliche Melodie. Die Bürger dieses Ortes waren von unterschiedlicher Größe, aber alle wirkten edel, majestätisch und liebenswert. Sie trugen das Ebenbild Jesu an sich, und ihre Gesichter strahlten in heiliger Freude und waren ein Ausdruck der Freiheit und des Glücks an diesem Ort.

Ich fragte einen von ihnen, warum sie so viel liebenswürdiger wären als die Menschen auf der Erde. Die Antwort lautete: „Wir haben Gottes Gebote ganz genau ausgelebt. Wir sind nicht durch Ungehorsam gefallen wie die auf der Erde.“ Dann sah ich zwei Bäume. Einer ähnelte sehr dem Lebensbaum in der Stadt. Die Früchte beider Bäume waren schön anzusehen, aber von dem einen aßen sie nicht. Sie hätten zwar von beiden essen können, aber der eine Baum war ihnen verboten. Da sagte mein begleitender Engel zu mir: „An diesem Ort hat niemand vom verbotenen Baum gekostet. Wenn sie davon äßen, würden sie fallen.“

Ich bat meinen Begleitengel, mich dortzulassen. Ich konnte den Gedanken nicht ertragen, wieder auf die dunkle Welt zurückzumüssen. Da sagte der Engel: „Du musst zurückgehen. Wenn du treu bist, dann wirst du mit den 144 000 das Vorrecht haben, all diese Welten zu besuchen und das Schöpfungswerk Gottes zu schauen.“ (Ellen White, Maranatha, S. 368)

Quelle:
Could there be a habitable planet just 4.25 light-years away? – csmonitor.com
The Occurrence Rate and Composition of Small Planets Orbiting Small Stars – adsabs.harvard.edu
Biofluorescent Worlds: Biological fluorescence as a temporal biosignature for flare star worlds (PDF) – adsabs.harvard.edu

Dieser Artikel hat 2 Kommentare

  1. Judith Sommer Antworten

    Hallo . Ich finde das sehr spannend. Da ich christ bin an Jesus glaube und denoch die Frage nach leben auf anderen Plabeten habe. ICH frage mich warum nicht alkes in der Bibel steht und will wissen ob ich auf dem richtigen weg bin. ich gehe in ein e Pfingstler Charismatiker Gemeinde. Vorher war ich esotherikerin und kenne daher auch Menschen die sagen sie kommen von einem anderen Planeten.Würde mich über eine Antwort n

    • Johannes Kolletzki Antworten

      Hallo Frau Sommer,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und die Fragen. Warum steht nicht alles in der Bibel? Weil sie einen bestimmten Zweck verfolgt. Wir lesen davon in 2. Timotheus 3,16:

      Alle Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet.

      Die Bibel ist vor allem dazu da, sündige Menschen auf den Weg der Erlösung zu führen, in Gemeinschaft mit Christus zu bringen und so umzuwandeln, dass sie „zu jedem guten Werk“ befähigt sind, sagt der Text. Dieser sogenannte „Erlösungsplan“ steht im Zentrum der Schrift. Auch Christus hätte als Sohn Gottes und Schöpfer des Universums (Kolosser 1,16) über 1000 „interessante“ Dinge sprechen können, doch er beschränkte sich auf das, wozu er eigentlich gekommen war: das Reich Gottes auf der Erde zu errichten (Matthäus 4,17) und die Menschheit von Sünde zu erretten (Matthäus 1,21). Ob und wo und wie es Lebensformen auf anderen Planeten gibt, ist dafür keine wichtige Frage. Daher sollen wir als Christen uns auch vor allem mit den Dingen beschäftigen, die uns geistlich aufbauen und unsere Beziehung mit Jesus stärken.

      Bin ich auf dem richtigen Weg? Auch dafür ist die Bibel da: Sie ist der Maßstab, den Gott uns Menschen hinterlassen hat, um Gut und Böse zu prüfen. Jesus sagte von sich, dass Er der Weg ist (Johannes 14,6) und dass die Schrift von ihm zeugt (Johannes 5,39). Den Weg, der wirklich zu Gott führt und nicht in die Irre, lernen wir also durch das Studium der Schrift kennen (Psalm 119,105). Besonders heute, in der letzten Zeit vor der Wiederkunft, spielt dabei auch das prophetische Wort eine große Rolle (2. Petrus 1,19), denn es ist uns als Licht gegeben zur Orientierung.

      Die Esoterik („das Innere“) ist eine Geheimlehre und hat ihre Wurzeln im Spiritismus und im Heidentum. Gott hat seinem Volk den Umgang mit „Totenbeschwörern“ und „Wahrsagern“ streng verboten (5. Mose 18,9-12), weil dahinter tatsächlich der Kontakt mit bösen Geistern (= „Spiritismus“), also gefallenen Engeln steht (5. Mose 32,17; 1. Korinther 10,20; 1. Timotheus 4,1; Offenbarung 9,20; Offenbarung 18,2). Die Bibel sagt deutlich, dass „die Toten nichts wissen“ und nichts davon mitbekommen, was auf der Erde geschieht (Prediger 9,5.6); sie ruhen im Grab, gleich einem „Schlaf“ ohne Bewusstsein (Johannes 11,11-14). Weil die Menschen und Christen diese Lehre vergessen haben, kann Satan viele verführen und sie beeinflussen und ihnen „Erlebnisse“ geben, die sie für echt halten, die aber tatsächlich dämonischen Ursprungs sind (z. B. Nahtoderfahrungen oder eben die Behauptung, von einem anderen Planeten zu stammen). Ein biblisches Beispiel dafür ist die „Heraufbeschwörung“ von Samuel durch König Saul (1. Samuel 28,6-19) – die Schrift beschreibt einfach, was Saul gesehen hat, aber im Gesamtzeugnis der Bibel wird klar, dass es sich hier um eine spiritistische Sitzung handelte und die Erscheinung von Samuel tatsächlich das Wirken böser Geister war.

      Wenn Sie all das genauer interessiert, möchte ich Ihnen die ausführliche (kostenlose) Vortragsreihe „Hoffnung. Finden.“ ans Herz legen (http://www.globale-krise.com/themen, besonders Thema 8) sowie den christlichen Buchklassiker „Vom Schatten zum Licht“ (http://www.amazing-discoveries.org/shop/print/buecher/ellen-g-white/vom-schatten-zum-licht).

      Gottes Segen
      und freundliche Grüße

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare auf dieser Website sollen für nachfolgende Besucher von Nutzen sein. Unsere ganz subjektiven Moderatoren mögen daher Beiträge, die zum Thema passen, kultiviert sind und Lesewert mitbringen.