Mai 2016, ktfnews.com, Hal Mayer – Boris Johnson, ehemaliger Bürgermeister von London, ist der Meinung, die Europäische Union wolle einen mächtigen Superstaat gründen, ähnlich der Nazi-Diktatur Adolf Hitlers. Die EU verwende zwar „andere Methoden“, habe aber das gleiche Ziel: die Vereinigung Europas unter einer „Autorität“. Er sagt, das „katastrophale“ Versagen der EU habe Spannungen zwischen den Mitgliedstaaten genährt und Deutschlands Macht wachsen lassen, bis es die italienische Wirtschaft „übernahm“ und Griechenland „zerstörte“. Johnson drängt die Bürger Großbritanniens dazu, die Europäische Union zu verlassen. Napoleon, Hitler und andere Menschen hätten dies schon ausprobiert – es endet immer tragisch, so sagte er.

Der ehemalige Londoner Bürgermeister, der auch eifriger Altertumswissenschaftler ist, erklärt, die vergangenen 2000 Jahre europäischer Geschichte seien geprägt von wiederholten Versuchen, Europa unter einer einzigen Regierung zu vereinen, um das verlorene „Goldene Zeitalter“ auf dem Kontinent zur Zeit der Römer wiederherzustellen. Obwohl er es nicht direkt benennt, meint Johnson damit das Heilige Römische Reich unter der katholischen Kirche. Karl der Große, der eine gemeinsame Währung einführte sowie Militär und Religion unter der Römisch-Katholischen Kirche vereinte, gründete die erste Europäische Union – das sogenannte Heilige Römische Reich. Daraus resultierte viel Blutvergießen durch religiöse Kriege, und die Leidtragenden waren vor allem Menschen, die nach der Bibel lebten.

Johnson fordert die Briten auf, wieder „Europas Helden“ zu sein, das Land zu befreien und die EU vor sich selbst zu retten, indem sie bei der Abstimmung am 23. Juni für den Austritt aus der EU stimmen. Luther und andere Reformatoren handelten ähnlich. Auch Henry VIII trennte Großbritannien aus persönlichen Gründen von der katholischen Kirche und ihrer Kontrolle, wodurch die Reformation auch dort wachsen konnte.

Der Kampf um den „Brexit“ ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die politische Elite möchte Großbritannien weiterhin in der EU sehen. Die Führer aller wichtigen politischen Parteien stellen ihre Meinungsverschiedenheiten daher hinten an in dem beispiellosen Bemühen, die britischen Wähler zur Fortsetzung der Mitgliedschaft in der EU zu überzeugen. (Brexit = „Britain“ und „Exit“)

Der britische Premierminister David Cameron sagte:

Ich bin absolut davon überzeugt, dass unsere wirtschaftliche Sicherheit besser ist, wenn wir in einer reformierten Europäischen Union bleiben, ernsthaft gefährdet wäre, würden wir die Union verlassen.

Er sagte, die Wahl zum Austritt aus der EU würde der Wirtschaft einen „sofortigen und nachhaltigen Schlag“ versetzen, der Großbritannien zurück in die Rezession kippen könnte.

Wenn wir am 23. Juni für den Austritt stimmen, stimmen wir auch für höhere Preise, für weniger Arbeitsplätze, für geringeres Wachstum und möglicherweise für eine Rezession. Das ist das letzte, was unsere Wirtschaft braucht.

Cameron unterstrich seine Warnungen vor den wirtschaftlichen Kosten, sollte das Land für den Brexit stimmen, durch etliche Interventionen.

Doch Angstmacherei schüchtert Johnson nicht ein. Im Gegenzug weisen er und andere auf den einst großen italienischen Motorenhersteller hin, der durch den Euro zerstört wurde. „Der Euro ist ein Mittel geworden, durch das die überlegene deutsche Produktivität sich einen absolut unschlagbaren Vorteil über die gesamte Eurozone verschaffen kann.“ Er sagte, die EU sei „grundlegend undemokratisch“, sie würde „heimlich gesteuert“ und „raube den Menschen in diesem Land den Einfluss und die Rechte.“

Gerard Batton von der UK Independence Party, MdEP, plädierte für den Brexit und sagte, Hitler hätte bereits Pläne für eine „harmonisierte Währung“ erstellt, so wie die EU sie heute hat.

Wenn das alles sehr bekannt klingt, liegt das daran, dass der Grundplan für die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft 1942 (unter Hitler) der heutigen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, die nach dem Vertrag von Rom im Jahr 1957 entstanden ist, sehr ähnlich war.

Der konservative Leave Wahlkämpfer Jacob Rees-Mogg meinte:

Hitler und Napoleon versuchten, mit Gewalt eine vereinte europäische Macht zu schaffen … Die EU versucht es mit List.

Trotz Johnsons Hinweisen auf Hitler und Napoleon ist der wahre Grund hinter der EU der Versuch Roms, seine Macht über die alte Welt ebenso wie den ganzen Globus wiederzugewinnen. Die EU ist eine Regionalregierung, die zur Weltregierung führen wird, mit religiösen Gesetzen und entsprechenden Strafen bei Übertretung.

Alle, die auf der Erde wohnen, werden es anbeten … (Offenbarung 13,8)

Quelle:
„Boris Johnson interview: We can be the ‘heroes of Europe’ by voting to Leave“
14. Mai 2016 – telegraph.co.uk – Tim Ross

Dieser Artikel hat 1 Kommentare

  1. Conzelmann Manfred Antworten

    Ich glaube, daß B. Johnson recht hat.
    Die zwei wichtigsten Nationen der EU, wenn Großbritannien nicht mehr dabei ist, sind Deutschland und Frankreich.

    Dieses sind zwei Nationen die noch ungesühnte unaussprechliche Blutschuld mit sich rumtragen.
    Und sie machen ihre Politik ohne ( so wahr mir Gott helfe) also der Gott Israels der Vater von Jesus Christus wird verleugnet, braucht man nicht man ist selbst der Größte.

    Was das nach sich zieht, was das Ergebnis sein wird beschreibt Offenbarung.
    Christen wacht auf.

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