18. März 2016, kftnews.com, Hal Mayer
Papst Franziskus nennt die Flüchtlingskrise in Europa eine „arabische Invasion“. Europa sei „geschwächt“, weil es „seine Geschichte vergessen hat“ – seine römisch-katholische Geschichte. „Etwas beunruhigt mich“, so Franziskus. „Natürlich, die Globalisierung eint uns und hat positive Aspekte, doch ich denke, es gibt auch weniger gute Aspekte der Globalisierung.“ Laut Papst Franziskus soll die Globalisierung die Länder vereinen; dennoch sollen „die einzelnen Völker und Nationen ihre Identität, Kultur und ihren Wohlstand wahren.“ Mit „Kultur“ meint er religiöse Kultur, römisch-katholische Kultur.

download
Er fuhr fort: „Der einzige Kontinent, der in der Welt mehr Einheit bewirken kann, ist Europa.“ In Bezug auf den Katholizismus sagte er: „Europa muss seine kulturellen Wurzeln wiederentdecken, wenn es neu aufleben möchte.“ Er bezieht sich auf die katholischen Wurzeln Europas. „Unter den westlichen Ländern hat Europa die stärksten, tiefsten Wurzeln“, so Franziskus. „Wenn Europa seine Geschichte vergisst, wird es schwach. Dann wird es zu einem Ort der Leere.“

„Manchmal frage ich mich, ob es noch einmal einen Schumann oder Adenauer geben wird – die großen Gründerväter der Europäischen Union“, sagte er weiter. Mit der Gründung der EU beabsichtigten Schumann und Adenauer, das Heilige Römische Reich wieder aufzubauen.
Um klarzustellen, dass er sich auf die katholische Kultur Europas bezieht, sprach Franziskus die stark säkular geprägte Verfassung Frankreichs an: „Dieser Säkularismus ist unvollständig … Wir brauchen einen gesunden Säkularismus. In der spanischen Welt sagt man, Frankreich sei die älteste Tochter der Kirche. Allerdings ist es nicht unbedingt die treueste Tochter.“
Die Wiederentdeckung der katholischen Kultur Europas würde zur Heilung der tödlichen Wunde beitragen, die der Katholischen Kirche durch die Reformation und die Französische Revolution zugefügt worden ist.

„Und seine Todeswunde wurde geheilt …“ (Offenbarung 13,3)

Quelle:
Pope Calls Migrant Crisis ‘Arab Invasion’, Says Europe Must ‘Rediscover Its Cultural Roots

Dieser Artikel hat 3 Kommentare

  1. Benzmann, Jörg Antworten

    Der Grund unserer Angst um die Demokratie

    Kirche verlangt von allen Menschen
    Unterwerfung unter den Papst

    Was lehrt die römisch-katholische Kirche, deren Anführer sich Andrea Nahles von der SPD und unzählige weitere Politiker unterordnen, über den Papst? Andrea Nahles, Generalsekretärin und stellvertretende Vorsitzende der SPD bezeichnet den Papst als den „Chef vom Ganzen“
    Frage: Nehmen Sie den Papst ernst?

    Andrea Nahles: Aber selbstverständlich. Er ist der Chef vom Ganzen.

    Frage: Wir dachten, er sei nur der Stellvertreter Gottes und Sigmar Gabriel Ihr Chef.

    Andrea Nahles: O weh, jetzt bringen Sie mich in Schwierigkeiten. Der Papst ist der „Chef“ der Weltkirche. Das ist etwas Besonderes.

    Es rächt sich im Leben alles, weil jeder irgendwann das bekommt , was er auch verdient!

    Wir informierten uns dazu in dem römisch-katholischen Standardwerk Josef Neuner-Heinrich Roos, Der Glaube der Kirche in den Urkunden der Lehrverkündigung, überarbeitet von Karl Rahner, 13.Auflage, Regensburg 1992,
    In diesem Werk ist der Lehrsatz Nr. 430 als „unfehlbare“ Wahrheit gekennzeichnet, der bis heute unverändert gilt, und er lautet wie folgt:
    „Dem römischen Papst sich zu unterwerfen, ist für alle Menschen unbedingt zum Heile notwendig. Das erklären, behaupten, bestimmen und verkünden Wir“.

    Soweit, so gut.
    Furchtbar, sollte es so kommen!

  2. Bernd Dannigkeit Antworten

    Papst Franziskus, strebt die Weltherschaft an. Eine Weltmacht hat er schon hinter sich gebracht. Mit den Anspruch der Stellvertreter Gottes auf Erden zu sein, wird er jedoch scheitern . Denn der „HEILIGE GEIST“ ist es , den uns der HERR gegeben hat , uns auf dieser Welt beizustehn, AMEN.
    Die RKK ist die Kirche „Babylon“. Sie wird bei der Wiederkunft unseres Herrn Jesus Christus fallen.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare auf dieser Website sollen für nachfolgende Besucher von Nutzen sein. Unsere ganz subjektiven Moderatoren mögen daher Beiträge, die zum Thema passen, kultiviert sind und Lesewert mitbringen.