Seit einigen Wochen jagt eine Flutmeldung die nächste: Überschwemmungen an verschiedenen Orten mit verheerenden Folgen für die Bevölkerung.

Vor einem Monat waren es starke Regenfälle im südamerikanischen Paraguay. Weite Regionen sind überflutet, nach Bericht eines deutschen Auswanderers, der dort seit 47 Jahren lebt, so schlimm wie noch nie.

Vor zwei Wochen schwere Überschwemmungen in Ostsibirien rund um die Stadt Irkutsk. Nach tagelangem Regen sind mehr als 4000 Gebäude im Wasser versunken, Tausende Einwohner mussten unter Einsatz von Rettungshubschraubern und Booten evakuiert werden. Die Zahl der Toten ist inzwischen auf 14 gestiegen, 13 Personen werden vermisst.

Vor einer Woche dann starker Regen in Südjapan, in der Folge Überschwemmungen und Schlammlawinen durch Erdrutsche. In der Präfektur Kagoshima wurden Notstandmaßnahmen ergriffen und 800 000 Bürger angewiesen, ihre Häuser vorübergehend zu verlassen.

Und in diesen Tagen schließlich Meldungen aus Spanien und den USA: Zum einen starker Regen und Sturzfluten in der nordspanischen Region Navarra, zum anderen Unwetter und Überschwemmungen in der amerikanischen Hauptstadt Washington D. C. und Umgebung, die unter anderem einen Wassereinbruch im Weißen Haus zur Folge hatten.

Obwohl es solche Katastrophen schon immer gab, ist ihre Häufigkeit und Dauer neu. Der Trend geht in den letzten 50 Jahren deutlich nach oben. In seinem Weltkatastrophenbericht von 2018 vermerkt das Rote Kreuz, dass rund die Hälfte aller Umweltkatastrophen im vergangenen Jahrzehnt Überschwemmungen gewesen sind. Hochwasser, Erdbeben, Stürme und Hitzewellen forderten in den letzten zehn Jahren die enorme Zahl von 700 000 Menschenleben.

Statistiken großer Versicherungsgesellschaften erhärten die Tendenz. Angaben der Münchner Rück zufolge hat sich die jährliche Anzahl an extremen Wettererscheinungen seit Erhebung der Daten im Jahr 1980 bis heute beinahe verdreifacht.

Wohin bewegt sich unsere Erde? Die Bibel warnt vor einer Häufung von Naturkatastrophen als Zeichen dafür, dass sich die Welt ihrem Ende nähert. Jesus sagte vor fast 2000 Jahren voraus:

Es wird hier und dort große Erdbeben geben, Hungersnöte und Seuchen; und Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel werden sich einstellen.

Lukas 21,11

Während extreme Wetterbedingungen weltweit immer bedrohlichere Ausmaße annehmen, lädt die Bibel uns ein, in diesen Ereignissen andererseits die gute Nachricht zu entdecken, dass Jesus bald wiederkommen wird, um eine neue und bessere Welt zu schaffen. Möchten Sie dafür bereit sein? Dann lesen Sie Gottes Wort, und vertrauen Sie sich Seiner Führung an!

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