Während Forscher aus aller Welt intensiv einen wirksamen Impfstoff gegen CoViD-19 suchen, tut sich augenscheinlich eine weitere Möglichkeit auf, der gegenwärtigen Pandemie zu begegnen. Neue Studien bestätigen, dass ein gesunder Vitamin-D-Spiegel im Falle einer Infektion einen wirksamen Schutz bietet.

Dr. Damien Downing, Vorsteher der British Society for Ecological Medicine (Britische Gesellschaft für ökologische Medizin), behauptet gar, dass die Coronaviruswelle innerhalb eines Monats gestoppt werden könne, wenn jeder Person die nötige Dosis an Vitamin D verabreicht würde. Er rechnet vor, dass sich die Kosten bei etwa 1,70 € pro Person bewegen würden.

Prof. Dr. Hans-Konrad Biesalski, Ernährungsmediziner an der Universität Hohenheim in Stuttgart, wertete 30 Studien aus und entlarvte ein Vitamin-D-Defizit als möglichen Indikator für den Schweregrad und die Mortalität bei einer Erkrankung am Coronavirus. Da Vitamin D das Immunsystem und Entzündungsprozesse im Körper reguliert, scheint die Versorgung mit dem Vitamin D auch beim Verlauf der Erkrankung eine signifikante Rolle zu spielen. Biesalski empfiehlt daher dringlich, den Vitamin-D-Spiegel im Falle einer CoViD-19-Erkrankung gut im Auge zu behalten.

Eine philippinische Studie stützt diese Erkenntnisse. Unter den dortigen Testpersonen mit einem Vitamin-D-Defizit betrug die Wahrscheinlichkeit, schwer an CoViD-19 zu erkranken, 72,8 Prozent. Bei einem ausreichenden Vitamin-D-Vorrat waren es lediglich 7,2 Prozent. Achtet man auf einen gesunden Vitamin-D-Haushalt, könnte man demnach die Wahrscheinlichkeit, schwer an CoViD-19 zu erkranken drastisch reduzieren.

Um seine Thesen weiter zu belegen, verweist Dr. Downing auf eine indonesische Studie. Hier soll die Mortalitätsrate unter den schwer erkrankten CoViD-19-Patienten mit Vitamin-D-Defizit ganze 98,8 Prozent betragen haben. War der Vitamin-D-Speicher ausreichend gedeckt, verringerte sich die Sterblichkeitsrate auf gerade einmal 4,1 Prozent. Dies entspricht einer Verringerung des Sterberisikos um mehr als 94 Prozent, wenn nur eine adäquate Vitamin-D-Zufuhr sichergestellt ist.

Eine breite, evidenzbasierte Studienlage liegt bisher allerdings nicht vor. Ohne Frage dürften die vorliegenden Ergebnisse auch damit zusammenhängen, dass Grund- und Vorerkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zum einen Risikofaktoren für CoViD-19 sind, zum anderen aber gleichermaßen mit einem Vitamin-D-Defizit einhergehen, wie ebenfalls aus der bereits vorgestellten Studie der Universität Hohenheim hervorgeht.

Doch ist es nicht bereits Grund genug, auf eine ausreichende Vitamin-D-Zufuhr zu achten, wenn damit das Risiko für Grunderkrankungen, wie den genannten, drastisch reduziert wird? Der Körper wird sich für eine adäquate Versorgung bedanken und schützt sich damit augenscheinlich zugleich gegen schwerwiegende Folgen des Coronavirus. Vitaminergänzungsmittel helfen dabei; noch besser dürfte es jedoch sein, so viel Zeit wie möglich draußen in der Sonne zu verbringen. Das macht nicht nur gesund, sondern auch glücklich.

Dieser Artikel hat 1 Kommentare

  1. retep rennaw Antworten

    behauptet gar, dass die Coronaviruswelle innerhalb eines Monats gestoppt werden könne, wenn jeder Person die nötige Dosis an Vitamin D verabreicht würde. Er rechnet vor, dass sich die Kosten bei etwa 1,70 € pro Person bewegen würden.

    Damit ist doch das ganze Probleme auf den Punkt gebracht!!!!!
    Mit € 1.70 pro Person ist doch kein big business zu machen. Die Pharma Lobby interessiert ja in 1. Linie nicht die Kollateralschäden, erst im 2. Schub kann man dann mit den „Medi“ abhängigen Kohle machen. Die anderen, nachfolgenden politischen Probleme lassen sich schon irgendwie in den Griff bekommen. Dafür haben wir ja ein Heer von Polizisten.

    Vielen herzlichen Dank für diesen Beitrag. Und, dass noch jemand den Mut hat, Tacheles zu schreiben.

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kommentare auf dieser Website sollen für nachfolgende Besucher von Nutzen sein. Unsere ganz subjektiven Moderatoren mögen daher Beiträge, die zum Thema passen, kultiviert sind und Lesewert mitbringen.