amazing discoveries, 31.10.2018

Am 31. Oktober ist es wieder so weit: Deutschland feiert den Reformationstag, ein Gedenktag an den Protest von Volk und Adel gegen die menschenfeindlichen Machenschaften der Papstkirche im Mittelalter. Heutzutage wissen aber immer weniger Menschen vom Reformationstag. Grund dafür ist der in den letzten Jahrzehnten entstandene Hype um ein Fest namens Halloween. Woher kommt dieses Fest, und wie sollen gläubige Christen damit umgehen?

Halloween ist vom englischen „Hallows Eve“ abgeleitet und bedeutet „Abend der Heiligen“. Es wird vor dem Feiertag „Allerheiligen“ am 1. November begangen. „Allerheiligen“ war ein Fest zu Ehren all jener Heiligen, denen kein eigener Tag im Jahreskalender zugeordnet war. Seit etwa 610 wurde „Allerheiligen“ in der Westkirche am 13. Mai gefeiert, Papst Gregor IV. (827 – 844) verlegte es über 200 Jahre später auf den 1. November.

Eben jener Tag diente aber auch den alten Kelten dazu, die Geister und Dämonen der Unterwelt anzurufen. Dieses sogenannte Samhain-Fest begannen sie bereits am Vorabend, also am 31. Oktober, und feierten es bis in den nächsten Tag, wobei sie als Dämonen, Geister und andere übernatürliche Wesen verkleidet waren.

Das Samhain- bzw. Halloween-Fest wurde im 19. Jahrhundert durch irische Auswanderer in die Vereinigten Staaten von Amerika gebracht und fortan dort zelebriert, bis es auch unter der übrigen Bevölkerung Akzeptanz fand und zu einem nationalen Fest wurde. Sogar die Bräuche wurden übernommen: Im alten Irland hatte man Rüben ausgehöhlt, mit Fratzen versehen und mit einer Kerze bestückt. Okkulte Priester in Verkleidung trugen sie dann wie eine Laterne von Haus zu Haus und forderten die Leute auf, ihre Habseligkeiten den Geistern und Dämonen zu spenden. Wer nichts gab, dessen Haus wurde mit solch einer Rübe markiert und verflucht. Manche Quellen berichten sogar, dass Menschen, die diese Rübe vor ihrem Haus vorfanden, ein Familienmitglied opfern mussten, um die Dämonen wieder gnädig zu stimmen. Ein furchtbares Ritual!

Die gleiche heidnisch-okkulte Praxis findet sich beim heutigen Halloween-Fest. Statt der Rüben sind es zu Fratzen geschnitzte Kürbisse, mit denen Straßen und Häuser „verziert“ werden. Statt der Priester gehen viele Kinder verkleidet von Tür zu Tür und betteln um Süßigkeiten, mit den Worten: „Trick or Treat“, oder in Deutschland für gewöhnlich: „Süßes oder Saures“ – was so viel heißt wie: Gib uns etwas Süßes, oder wir geben dir Saures. Na ja, das ist ja gesellschaftsfähige Erpressung, oder?

Während dieses Fest auf viele Menschen heute ganz niedlich wirkt und als großer Spaß für Kinder propagiert wird, steht dahinter doch der Glaube an Totengeister und ein okkultes Ritual, welches in keinster Weise von Christen verharmlost oder gar mitgefeiert werden sollte. Dieses Fest führt zur Verharmlosung von Übernatürlichem und Dämonischem, von dem Gottes Wort sagt, dass dahinter reale, gefährliche Mächte stehen. Obwohl ein Großteil unserer Bevölkerung nie an okkulten Praktiken teilnehmen würde, schleichen sich diese oft verkleidet bei ihnen ein – z. B. durch Feste wie Halloween. Solche Praktiken können später zu einem Einfallstor für böse Geister werden.

Gerade bei Kindern ist entscheidend, was ihnen in frühen Jahren mit auf den Weg gegeben wird. Eltern sollten ihnen das Gute vor Augen halten und auch über das Böse aufklären. So fällt es ihnen leichter, den richtigen Weg im Leben zu finden. In Sprüche 22,6 sagt die Bibel:

Spr 22,6 Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll, so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird!

Unser Appell lautet: Helfen Sie mit, die Kinder in unserem Land vor dem Halloween-Fest zu schützen! Unterstützen sie dieses Fest nicht, indem sie Geschenke an Kinder verteilen, Partys veranstalten oder sich in Schulen und Kindergärten in irgendeiner Form daran beteiligen. Eine christlich geprägte Gesellschaft wie in diesem Land sollte nicht vergessen, dass Gottes Wort deutlich vor dem Kontakt mit der unsichtbaren Welt warnt, und wenn er noch so niedlich und kindlich verpackt angepriesen wird. Halten wir uns an biblische Prinzipien – unsere Kinder werden es uns danken.

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