Wenn Wissenschaftler über die aktuellen Zahlen der Corona-Infizierten sprechen, denken sie gleichzeitig bereits an den anstehenden Herbst und Winter, der Hochzeit der Influenzaviren. Eine Impfung gegen CoViD-19 wird es bis dahin noch nicht geben; die Impfung gegen die Grippe kann man dagegen schon seit einiger Zeit einmal pro Jahr verabreicht bekommen.

Diese saisonale Grippeschutzimpfung besteht auf freiwilliger Basis. Studien zufolge lassen sich laut dem Robert-Koch-Institut, dem Bundesinstitut für Infektionskrankheiten, etwa 61 Prozent der niedergelassenen Ärzte jährlich gegen Grippe impfen. Unter dem Krankenhauspersonal sind es rund 52 Prozent. In der Personengruppe der Menschen ab 60 Jahren liegt der Wert bei etwa 50 Prozent.

Doch ist die Angst, an der saisonalen Grippe zu erkranken oder gar daran zu sterben, denn überhaupt berechtigt? Auf dem Internetauftritt des Robert-Koch-Instituts heißt es:

Die Zahl der Todesfälle kann bei den einzelnen Grippewellen stark schwanken, von mehreren hundert bis über 20.000.

https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Influenza/FAQ_Liste.html

Glaubt man Angela Spelsberg, Epidemiologin und Expertin für Korruption im Gesundheitswesen, dann wird die deutsche Öffentlichkeit regelrecht mit der Grippe-Angst geimpft:

Bei der Schweinegrippe haben wir erlebt, dass gezielt Hysterie geschürt wurde und dass weltweit eine Kampagne angerollt ist, die langfristig vorbereitet wurde. Und es ist sicher auch ein großes Geschäft. Denn jährliche Medikamentenausgaben, die für Grippeschutzimpfungen oder für antivirale Mittel oder anderes erfolgen, sind auch ein Geschäftsfeld.

https://www.codecheck.info/news/soll-ich-mich-impfen-49067

Angesichts dessen, dass sich in Deutschland in den vergangenen dreißig Jahren die Zahl der Grippegeimpften zwar verachtfacht, die Zahl der Sterbefälle an Lungenentzündung oder Grippe sich im selben Zeitraum jedoch nicht nennenswert verändert hat, zweifeln manche an der Schutzwirkung der Grippeimpfung. Das RKI hat in einer eigens durchgeführten Studie ernüchternd feststellen müssen, dass die Schutzwirkung der Impfung gerade einmal bei 21 Prozent lag. Nur einer von fünf Geimpften hat demnach von der Impfung überhaupt profitiert. Wolfgang Becker-Brüser, Berliner Arzt, Apotheker und Herausgeber der medizinischen Fachzeitschrift arznei-telegramm weist darauf hin, dass es Faktoren gibt, die viel maßgeblicher für den Grippeschutz sind als eine Impfung:

Man hat festgestellt: Die Impfung ist nicht allein ausschlaggebend für den Erfolg. Es kommen andere Faktoren hinzu, die zum Teil viel wirksamer und effektiver sind – beispielsweise, wie gesundheitsbewusst die Menschen leben. Das Fazit war: Die Grippeimpfung spielt dabei eine untergeordnete Rolle.

https://www.youtube.com/watch?v=ObCOLpRRI7k

Tatsächlich zeigt eine weitere Studie, dass die Grippeschutzimpfung mit einem erhöhten Risiko einhergeht, sich mit Viren zu infizieren, die keine Influenzaviren sind.

Eine wirkungsvolle Grippeschutzimpfung, die zugleich keine gesundheitshemmenden Nebeneffekte aufweist, scheint gegenwärtig auf dem Markt schwerlich zu finden sein. Stattdessen weist ein gesundheitsbewusstes Leben häufig weitaus effektiveren Krankheitsschutz auf. Besinnen wir uns also auf die natürlichen Heilmittel, die Gott für uns auf diesem Planeten geschaffen hat. Achten wir auf viel frische Luft, auf eine pflanzennahe Ernährung, auf ausreichend Sonnenschein sowie genügend Bewegung und Schlaf. Das ist der beste Schutz, nicht allein gegen die Grippe, sondern auch gegen viele andere Krankheiten.

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