Katastrophen und die menschliche Antwort darauf

Am 24. Juni erschütterten zwei aufeinanderfolgende Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 Venezuela. Nach Schätzungen kamen dabei über 6.500 Menschen ums Leben, und zeitweise wurde von bis zu 10.000 Vermissten ausgegangen. Bilder von zerstörten Stadtteilen gingen durch die Medien und Suchtrupps aus aller Welt versuchten zu helfen. Menschen, die überlebt haben, stehen nun vor dem Nichts, was bei einem so armen Land wie Venezuela verheerend ist.

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Am 10. August, nicht lange danach, folgte ein Erdbeben der Stärke 7,4 in Kolumbien. Dabei kamen über 330 Menschen ums Leben, über 4.500 wurden verletzt und weitere 220 galten als vermisst. Den Behörden zufolge wurden mehr als 31.000 Wohnhäuser zerstört und noch mehr beschädigt. Besonders betroffen waren wirtschaftlich schwache und strukturell benachteiligte Regionen wie Chocó.

Bereits am 26. August ereignete sich die nächste schwere Katastrophe. Eine Sturzflut aus Wasser, Schlamm und Geröll ergoss sich in ein nepalesisches Tal, in dem entlang eines Flusses Ortschaften angesiedelt sind. Dramatische Bilder zeigen, wie viele Menschen und Häuser einfach weggespült wurden. Über 5.000 Menschen werden immer noch vermisst, mehr als 1.300 wurden bereits tot geborgen.

Verfolgt man internationale Nachrichten, stellt man schnell fest, dass diese drei Katastrophen nur die Spitze des Eisbergs der letzten Monate darstellen. Allein Indonesien wurde in den letzten 12 Monaten ca. 2.500-2.600 mal von verschiedensten kleinen und größeren Katastrophenereignisse wie Waldbrände, Flächenbrände, Überschwemmungen, Erdrutsche, Erdbeben und Vulkanausbrüche heimgesucht.

Auch Europa wurde im aktuellen Sommer nicht verschont: Wir hörten von Feuer, Überschwemmungen und Starkregen. Die meisten der weltweiten Ereignisse schaffen es aber nicht einmal mehr in die hiesigen Nachrichten.

Die Bibel sagt in Matthäus 24,6–8:

6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende. 7 Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen. 8 Dies alles ist der Anfang der Wehen.

Wenn wir die Ereignisse um uns herum beobachten, werden wir eindringlich an diese Worte Jesu erinnert. Ist es da nicht höchste Zeit, Buße zu tun, Gott die Ehre zu geben und ihn als Schöpfer anzuerkennen?

Die Menschen sprechen viel vom menschengemachten Klimawandel. So hat auch der nepalesische Präsident am 7. September die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, „Klimagerechtigkeit” zu gewährleisten. Doch wo bleibt der internationale Aufruf, die Ursachen aller Katastrophen anzugehen? Nämlich die Sünde in der Welt. Wäre der Mensch immer gehorsam gewesen, würde die Schöpfung nicht unter der Sündenlast leiden müssen. Es gäbe keine Naturkatastrophen und keine Armut, und der Mensch hätte seine von Gott gegebene Aufgabe, die Erde zu bewahren, stets freudig ausgeführt.

Quellen: